Rindertuberkulose
Tbc: Sperrung von zwölf Betrieben im Unterallgäu vermieden

Die geänderte Vorgehensweise im Hinblick auf Rindertuberkulose (Tbc) hat sich laut Landrat Hans-Joachim Weirather bewährt. Im Unterallgäu habe man so die Sperrung von zwölf landwirtschaftlichen Betrieben vermeiden können.

Auf Initiative des Unterallgäuer Landrats haben alle vier Allgäuer Landkreise im Juni dieses Jahres ankündigt, ihr Handeln umzustellen. Die Landräte waren der Meinung, dass die vorgegebenen Restriktionsmaßnahmen die Landwirte sehr hart treffen.

Im Unterallgäu wurde seitdem auf eine sofortige Sperrung des Betriebs verzichtet, wenn einzelne Untersuchungsergebnisse der Rinder fraglich waren. 'Es war richtig, so zu handeln', sagt Weirather jetzt. Alle unklaren Hautreaktionen, die seitdem auftraten, hätten bei den nachfolgenden Laboruntersuchungen zu negativen Befunden geführt.

Insgesamt sind mittlerweile rund 22.000 Tiere auf die Erkrankung getestet worden. Damit sind fast 400 Unterallgäuer Betriebe komplett untersucht. Tbc festgestellt wurde bei zwei Tieren im Frühjahr. Zur Diagnose getötet werden mussten bislang 152 Rinder. Es ist derzeit kein Betrieb gesperrt.

Im Unterallgäu finden wie in anderen Landkreisen flächendeckende Untersuchungen statt. Um diese schultern zu können, sind neben den Veterinären des Landratsamts 66 Tierärzte im Einsatz. Nach den aktuellen Vorgaben des bayerischen Umweltministeriums müssen rund 80.000 Tiere von circa 1.800 Betrieben auf Tbc untersucht werden.

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