Sozialtag
Sozialtag: In Workshops wurde über Pflege diskutiert

Wie lassen sich Pflege und Beruf besser vereinbaren? Mit dieser Frage packten die katholischen Verbände bei ihrem Sozialtag in Mindelheim ein Thema an, das in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt. Nach Schätzungen steigt bis zum Jahre 2030 die Zahl der Pflegebedürftigen auf 3,4 Millionen. Frauen sind besonders betroffen - als pflegende Angehörige ebenso, wie als schlecht bezahlte, professionelle Kräfte.

Die Leistungen der Pflegenden seien Schwerstarbeit und würden viel zu wenig anerkannt, kritisierten Fachleute und Betroffene im Maria-Ward-Institut. Ziel des von 13 am besten besuchten Workshops war es, den Blick für die «soziale Schieflage» im Land zu schärfen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Männer sollten bei der «Schwerstarbeit Pflege» helfen

«Mehr Wertschätzung für Pflegeberufe» und eine «bessere Beratung für pflegende Angehörige» forderte etwa Dr. Ingrid Fickler, Bezirksleiterin des katholischen Frauenbundes. Die Familie nannte die Kreisrätin die «größte Pflegeeinrichtung». Darin arbeiteten vorwiegend Frauen. In Zukunft, so Fickler, müsse man auch Männer mit ins Boot holen. Mit Nachdruck forderte sie verbesserte Rahmenbedingungen für die häusliche Pflege.

Unüberhörbar war auch die Forderung der Teilnehmer des Workshops nach einem «spürbaren Bürokratieabbau».

Während sich in den Workshops etwa 160 Teilnehmer die Köpfe heiß redeten, stellten karitative und kirchliche Einrichtungen aus Mindelheim und Memmingen auf dem Marienplatz ihre Bildungsangebote und Aktionen vor.

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