Gemeinderat
Markt Rettenbacher Neubaugebiet wird untersucht

In dem Markt Rettenbacher Neubaugebiet 'Mühläcker IV' ist eine energetische Untersuchung durchgeführt worden. In der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte Ingenieur Guido Tillinger vom Ingenieurbüro KTO aus Wolfertschwenden die Ratsmitglieder über die einzelnen Ergebnisse.

Zuvor hatte Bürgermeister Alfons Weber betont, dass man mit der Untersuchung ein Zeichen dafür setzen wolle, dass bei Planungen von Neubaugebieten auf eine energetische Ausrichtung geachtet werden solle.

Mit einer energetischen Bauleitplanung, so Tillinger, würden entsprechende Weichen für eine 'solare Optimierung der Energiegewinnung' für die Gebäude, die Wärmeversorgung und Strom sparende Straßenbeleuchtungen geschaffen.

Die Richtlinien der Energiesparverordnung könnten durch die Nutzung von erneuerbaren Energien, durch Abwärmenutzung und verbesserte Wärmedämmung erreicht werden. Im aktuellen Baugebiet ist es laut Tillinger wegen der geringen Baudichte und des damit verbundenen Wärmeverlustes in den Leitungen nicht sinnvoll, ein Fernwärmenetz zu errichten.

Auch Flüssiggas sei nicht zu empfehlen. Für sogenannte Grundwasser-Wärmepumpen müssten erst Probebohrungen durchgeführt werden.

'LED-Technik erzielt im Vergleich Spitzenwerte'

Bei der Straßenbeleuchtung erziele die LED-Technik Spitzenwerte bei der Lichtausbeute, der Lebensdauer und der Startzeit gegenüber Quecksilberdampflampen, führte Tillinger in seinem Vortrag aus.

Bevor aber zu irgendwelchen Maßnahmen Entscheidungen getroffen würden, sagte Bürgermeister Weber, wolle man im Gemeinderat noch Überlegungen zu den einzelnen Punkten anstellen. 'Wir bleiben im Kontakt', versprach er.

Zum derzeit entstehenden Landesentwicklungsplan stellte das Gemeindeoberhaupt fest, dass Markt Rettenbach bisher nicht als Grundzentrum gekennzeichnet sei, obwohl es in der Vergangenheit als Kleinzentrum ausgewiesen gewesen sei.

Daher wolle man in der Stellungnahme der Gemeinde zu dem Plan – im Gegensatz zum Bayerischen Städtetag – darauf Wert legen, dass Markt Rettenbach das Prädikat eines zentralen Ortes in der Kategorie einer bevorzugt zu entwickelnden Kommune beibehält.

Damit erklärten sich alle Gemeinderäte einverstanden.

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