Katholische Landvolkbewegung
Jahresversammlung der Katholischen Landvolkbewegung in Sontheim

Breit gefächert ist die Bildungsarbeit der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Dekanat Ottobeuren. Bei der Jahresversammlung in Sontheim erinnerten Anneliese Dübbel und Robert Fürst an die vielen Aktivitäten. Bildungsseminare über Erziehungsmethoden, Glaubensfragen oder ein Konzertabend mit dem Aschauer Stimmkreis bildeten die Schwerpunkte. Weiter seien am 'Wenger Eck' eine Bergmesse gefeiert und besinnliche Stationen beim Emmausgang gestaltet worden. Im Dekanat seien inzwischen 156 Familien Mitglied bei der KLB.

'Mehr Verständnis für die Umwelt' empfahl Landvolk-Geschäftsführer Dieter Haschner aus Augsburg, als es um das neue Landvolk-Jahresthema 'Schöpfung: Um Gottes Willen' ging. Es werde immer schwieriger, Erdöl zu fördern. 500 Millionen Jahre habe es gebraucht, um die Erdölreserven zu bilden. Jetzt würden diese innerhalb von 300 Jahren verbraucht, so Haschner.

Geringe Wertschätzung

Jährlich würden in Deutschland elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, sagte er weiter. Allein sieben Millionen davon würden aus Privathaushalten kommen. Das seien je Bundesbürger täglich 225 Gramm. Die Hälfte davon ist nach Angaben des Geschäftsführers noch komplett genießbar. Für Haschner seien die niederen Lebensmittelpreise ein Grund für die geringe Wertschätzung.

Wer ein Brot billig kauft, erkenne nicht mehr die immense Arbeitsleistung. Haschner erklärte, wie viel dahinterstecke, bis aus dem Samen Getreide wachse, daraus Mehl gemahlen und schließlich Brot gebacken werde. Es müsse sich etwas daran ändern, 'wie wir mit der Schöpfung umgehen', ist er überzeugt.

In Gottes Schöpfungsauftrag solle der Mensch die Welt gestalten. 'Schön wäre es, wenn man mit der Schöpfung liebevoll umgehen und faire Preise an die Bauern zahlen würde', so Haschner.

Mit Blumen wurde Landvolkpfarrer Michael Mayer verabschiedet. Neuer Landvolkpfarrer ist Pater Magnus Klasen aus Ottobeuren. Verabschiedet wurde auch Josef Utz als Organisator der Dankwallfahrt. Seine Aufgabe übernimmt Hermann Ness aus Stephansried.

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