Coronavirus
Impfteams im Unterallgäu sind gestartet - Innerhalb von acht Tagen werden 1.500 Dosen verimpft

Johanna Bondroit war eine der ersten Personen im Landkreis Unterallgäu, die von Ärztin Helena Frankota geimpft wurde.
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  • Johanna Bondroit war eine der ersten Personen im Landkreis Unterallgäu, die von Ärztin Helena Frankota geimpft wurde.
  • Foto: Eva Büchele/Landratsamt Unterallgäu
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Seit Sonntag sind im Unterallgäu und in Memmingen zwei mobile Impfteams unterwegs. Geimpft werden zunächst Bewohner und Mitarbeiter von Senioreneinrichtungen. So hat es die Bundesregierung vorgegeben. In den nächsten Tagen sollen weitere Impfstoff-Lieferungen eintreffen, sodass innerhalb von acht Tagen voraussichtlich insgesamt 1500 Personen im Landkreis und in der Stadt Memmingen geimpft werden können.

Impfteams machten sich am Sonntagmorgen auf den Weg

Der Impfstoff wird zentral von der Bundesregierung beschafft und die ersten Dosen kamen am Samstagabend beim Impfzentrum Unterallgäu-Memmingen an. Die Impfteams machten sich dann am Sonntagmorgen auf den Weg. Ein Impfteam besteht aus einem Fahrer des Malteser Hilfsdienstes, einem Impfarzt und einer Medizinischen Fachangestellten, wobei zunächst die Heimärzte mit Unterstützung der Pflegekräfte der Heime die Impfungen durchführen. Eine der ersten Einrichtungen, die bedient wurden, war das Kreis-Seniorenwohnheim St. Martin in Türkheim.

Dr. Max Kaplan (rechts im Bild), ärztlicher Koordinator im Landkreis Unterallgäu, übernahm die Einweisung, wie der Impfstoff aufgezogen wird. Mit im Bild (von links) die Medizinische Fachangestellte Michaela Kohler und Stefan Drexel, Leiter des Kreis-Seniorenwohnheims St. Martin in Türkheim.
  • Dr. Max Kaplan (rechts im Bild), ärztlicher Koordinator im Landkreis Unterallgäu, übernahm die Einweisung, wie der Impfstoff aufgezogen wird. Mit im Bild (von links) die Medizinische Fachangestellte Michaela Kohler und Stefan Drexel, Leiter des Kreis-Seniorenwohnheims St. Martin in Türkheim.
  • Foto: Eva Büchele/Landratsamt Unterallgäu
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Dr. Max Kaplan, ärztlicher Koordinator im Landkreis Unterallgäu, erklärt, wie die Impfung wirkt: "Der Impfstoff regt den Organismus an, einen kleinen Teil der Eiweißhülle des Virus nachzubilden. Darauf wiederum wird das Immunsystem aktiviert und der Körper stellt den Schutz quasi selbst her." Unter anderem, weil diese Wirkungsweise ursprünglich zur Krebsbehandlung erforscht wurde, konnte der Impfstoff laut Kaplan ohne Abstrich an Sicherheit und Qualität so schnell entwickelt werden.

Anfang Januar könnte auch schon im Impfzentrum geimpft werden

Anfang Januar beginnt voraussichtlich auch der Betrieb im Impfzentrum Unterallgäu-Memmingen an den beiden Standorten in Memmingen und in Bad Wörishofen. Beide Einrichtungen betreibt der Malteser Hilfsdienst. Impfungen erfolgen zunächst nur bei den priorisierten Gruppen und nur nach Voranmeldung. Die zu impfenden Personen werden zentral vom Gesundheitsministerium angeschrieben. Sobald man sich im Impfzentrum anmelden kann, finden Sie dazu Informationen in der Presse und im Internet unter www.unterallgaeu.de/corona.

Coronavirus im Unterallgäu: die aktuelle Lage
Johanna Bondroit war eine der ersten Personen im Landkreis Unterallgäu, die von Ärztin Helena Frankota geimpft wurde.
Dr. Max Kaplan (rechts im Bild), ärztlicher Koordinator im Landkreis Unterallgäu, übernahm die Einweisung, wie der Impfstoff aufgezogen wird. Mit im Bild (von links) die Medizinische Fachangestellte Michaela Kohler und Stefan Drexel, Leiter des Kreis-Seniorenwohnheims St. Martin in Türkheim.

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