Herbstarbeitstagung
Herbstarbeitstagung der Unterallgäuer Ortsbäuerinnen in Sontheim

Groß war das Interesse der Ortsbäuerinnen und deren Stellvertreterinnen bei der diesjährigen Herbstarbeitstagung in Sontheim. Kreisbäuerin Margot Walser blickte dabei auf die vielen Veranstaltungen zurück, die im vergangenen Halbjahr stattgefunden haben.

So sei beispielsweise der Milchfrühling bei den Verbrauchern sehr gut angekommen. Priorität habe bei den Bäuerinnen und Bauern der Erhalt der Kulturlandschaft.

Die nahe Zukunft bringe viele Änderungen wie etwa bei Tiertransporten und der landwirtschaftlichen Sozialversicherung mit sich, so Walser weiter. Viele Landwirte würden zwar über unternehmerisches Denken verfügen, doch Vieles werde ihnen aus der Hand genommen, erklärte die Kreisbäuerin. Auch für das kommende Winterhalbjahr stehe eine große Zahl an Veranstaltungen im Kalender. Zudem werde das Thema << Darm und Darmkrebs >> ganz oben bei der << Gesundheitsoffensive >> im kommenden Frühjahr stehen.

Nach Angaben des Geschäftsführers des Unterallgäuer Bauernverbandes Helmut Mader sind im vergangenen Jahr 113 Veranstaltungen im Unterallgäu durchgeführt worden. Damit liege man im schwabenweiten Vergleich im Mittelfeld. Weiter wies er darauf hin, dass im Herbst die Wahlen der 110 Ortsverbände im Landkreis anstehen.

Den umfangreichen Katalog über Vorschläge und Anregungen für die Erwachsenenbildungsarbeit im kommenden Winter stellte der Geschäftsführer ebenfalls vor.

Bindeglied zwischen Generationen

<< Was bedeutet Ehrenamt, was bedeutet das für unsere Gesellschaft? >> Diese Frage stellte Bildungsreferentin Angela Kraus vom Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching an die zahlreichen Zuhörerinnen. Ihr Thema trug den Titel << Selbstbewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung durch das Ehrenamt >>. Kirche, Vereine und Schulen könnten ohne das Ehrenamt nicht existieren. Gerade die Ortsbäuerinnen seien Bindeglieder zwischen Landwirten und Nichtlandwirten, zwischen Mitgliedern und Nichtmitgliedern des Bauernverbandes, oft auch zwischen den Generationen. Ehrenamt sei ein gegenseitiges Geben und ein Nehmen.

Es stärke das Selbstbewusstsein wie auch die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Für viele ehrenamtlich Tätige könne dies auch ein Energiespender sein. Vor allem aber lerne man, über den eigenen Tellerrand zu blicken.

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