Versorgungszentrum
«Hauptärgernis des Jahres»

Für Babenhausens Zweiten Bürgermeister Thomas Held (CSU) ist die Schließung des örtlichen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) das «Hauptärgernis des Jahres». Das äußerte er in seinem Jahresrückblick bei der letzten Marktratssitzung im Jahr 2010. Eigentlich müsste man zum «Wutbürger» werden, sagte er.

Der Wegfall der ambulanten chirurgischen Behandlung stellt laut Held eine «eklatante Verschlechterung» der medizinischen Versorgung des nördlichen Landkreises dar und widerspreche den derzeitigen Bemühungen der Regierung von Schwaben um eine ortsnahe Patientenversorgung.

Seitdem er kommunalpolitisch aktiv ist, habe er «noch nie eine solche Verschleierungstaktik und Geheimniskrämerei in einem Entscheidungsprozess mit großen Auswirkungen für die Bevölkerung erlebt». Besonders harsch ging Held mit Landrat Hans-Joachim Weirather und Klinikumsvorstand Franz Huber ins Gericht. Diese hätten «nur finanzielle Aspekte in die Waagschale geworfen - ohne Blick in die Zukunft oder auf die Bevölkerung».

«Erschütternde Bilanz»

«Doch wo wurde eigentlich gespart?», fragte Held. Sei doch das Defizit auf horrende 6,2 Millionen Euro angestiegen. Für einen Landrat, der sich die finanzielle Sanierung des Krankenhauswesens aufs Wahlplakat geschrieben habe, sei das «eine erschütternde Bilanz», so Held. (fs)

 

Thomas Held

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