Special Prozesse im Allgäu SPECIAL

Prozess
Gerichtsverhandlung in Memmingen: 2.400 Euro Gehalt für Geldwäsche

Es klingt nach einem vielversprechenden Angebot, doch spätestens bei der Bezahlung dürfte jedem klar sein, dass es sich dabei nicht um saubere Geschäfte handeln kann: Ein 42-jähriger Unterallgäuer hat Elektronikartikel erhalten, musste die dazugehörigen Dokumente einscannen und die Waren fotografieren, umverpacken und weiterversenden – meist an Adressen im Ausland. 2400 Euro im Monat gab es für diese einfache Dienstleistung, dazu einen Bonus in Höhe von 600 Euro.

Die Waren hatten Betrüger mittels fremder Kreditkartendaten bestellt und in den Ort westlich von Mindelheim liefern lassen. Für den 42-Jährigen hatte seine Beteiligung an der bandenmäßigen Tätigkeit Folgen: Er erhielt wegen Geldwäsche einen Strafbefehl in Höhe von 60 Tagessätzen à 30 Euro. Weil er gegen diesen jedoch Einspruch eingelegt hat, musste er sich nun vor dem Memminger Amtsgericht verantworten. Am Ende zog der Mann seinen Einspruch zurück.

Den ausführlichen Prozessbericht lesen Sie in der Memminger Zeitung vom 04.10.2014 (Seite 36).

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