Allgemeinverfügung bleibt gültig
Frühwarnwert unterschritten: 7-Tage-Inzidenz im Unterallgäu sinkt deutlich

Coronavirus (Symbolbild).
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Die Situation im Unterallgäu rund um das Coronavirus entspannt sich etwas. Lag die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises am Freitag noch bei 44,72, vermeldet das LGL am Montag nur noch rund 30 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Damit bleibt die 7-Tage-Inzidenz unter dem Grenzwert von 50, auch der Warnwert von 35 ist unterschritten. Trotzdem soll die am Samstag in Kraft getretene Allgemeinverfügung noch bis Freitag gelten. 

Die geltende Allgemeinverfügung besagt: 

  • An Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen dürfen maximal 50 Personen teilnehmen.
  • Zudem wird dringend empfohlen, in privaten Räumen die Gästezahl auf maximal 25 zu begrenzen.
  • In Kindertagesstätten gilt: Es muss eine funktionelle Trennung der Gruppen vorgenommen werden, da wo organisatorisch möglich, und die Erzieherinnen müssen Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Schüler an weiterführenden Schulen und Berufsschulen müssen Mund-Nasen-Schutz tragen. Nur wer durchgängig im Klassenverband unterrichtet wird, darf an seinem Platz die Maske abnehmen.  

Gesundheitsamt bittet um Einhaltung der AHA-Regeln

Das Gesundheitsamt bittet die Bevölkerung, vor allem die sogenannten AHA-Regeln einzuhalten - also auf Abstand, Händehygiene und das richtige Tragen von Alltagsmasken zu achten. Bei Erkältungssymptomen sollte man einen Termin bei seinem Hausarzt vereinbaren und nicht einfach unangemeldet eine Praxis aufsuchen. Das Testzentrum am Kreisbauhof in Mindelheim ist in erster Linie für Menschen ohne Symptome und Reiserückkehrer gedacht. Dort ist keine Abklärung und Behandlung von Symptomen möglich.

Mittelschul-Klasse in Türkheim in Quarantäne

Eine erste Entwarnung gibt es am Maristenkolleg in Mindelheim: Die ersten Testergebnisse der Schüler sind laut Gesundheitsamt am Landratsamt negativ. Damit dürfen die Gymnasiasten, die rein vorsorglich getestet wurden, den Unterricht wieder besuchen. Die Realschulklasse muss hingegen weiterhin in Quarantäne bleiben. In Quarantäne muss auch eine Klasse der Mittelschule in Türkheim. Eine Reihentestung findet am Dienstag statt.

Über das Wochenende kam es laut dem Landratsamt Unterallgäu zu 13 Neuinfektionen, aktuell sind nun 70 Unterallgäuer nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden seit Mitte März 544 Unterallgäuer positiv getestet. 20 von ihnen sind leider verstorben, 454 gelten als genesen.

Coronavirus im Unterallgäu: die aktuelle Lage

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