Veranstaltung
Aus Dorfwettbewerb entstehen verschiedene Projekte - Abschlussveranstaltung im Landratsamt in Mindelheim

Sie haben nicht nur mit ihrem Ortsbild überzeugt, sondern auch mit einer lebendigen Dorfgemeinschaft, die Lust aufs Leben auf dem Land macht: Mit diesen Worten haben Landrat Hans-Joachim Weirather und Kreisfachberater Markus Orf jetzt die Teilnehmer am Dorfwettbewerb 'Unser Dorf hat Zukunft, Unser Dorf soll schöner werden' geehrt.

Die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden gaben in der Abschlussveranstaltung im Landratsamt in Mindelheim bekannt, welche Vorhaben sie im Rahmen des Wettbewerbs umsetzen möchten oder bereits umgesetzt haben.

Der Landkreis Unterallgäu fördert aus dem Wettbewerb entstandene Projekte mit einem Geldbetrag. Beim Dorfwettbewerb mitgemacht haben in diesem Jahr die Orte Niederdorf, Traunried und Kirchheim. Niederdorf gewann den Kreisentscheid und qualifizierte sich damit für eine Teilnahme auf Bezirksebene. Landrat Weirather freute sich in der Feierstunde im Landratsamt, dass sich heuer gleich drei Gemeinden beteiligt haben.

In den vergangenen Jahren sei es schwierig gewesen, Teilnehmer zu finden. Deshalb habe sich der Landkreis dazu entschlossen, den Wettbewerb zu fördern. Gemeinden, die am Wettbewerb teilnehmen, erhalten seit diesem Jahr pauschal einen Betrag von 500 Euro. Bei entsprechenden Projekten kommen bis zu 2000 Euro hinzu.

Welches Vorhaben Kirchheim für eine Förderung vorschlagen will, ist laut Bürgermeister Hermann Lochbronner noch nicht ganz sicher. Es gebe Pläne für ein Armbad in Verbindung mit einer Kneippanlage sowie für ein Buch, das die Geschichte historischer Häuser dokumentiert. Im Ettringer Ortsteil Traunried gehen die Überlegungen für ein Förder-Projekt in Richtung eines Fußball- und Spielplatzes, so Bürgermeister Robert Sturm. In Niederdorf, das zur Gemeinde Wolfertschwenden gehört, soll die Fördersumme für das alte Feuerwehrhaus verwendet werden, wie der dortige Rathauschef Karl Fleschhut sagte.

Man habe den Turm des Feuerwehrhauses frisch streichen lassen. So sei er jetzt wieder ein 'schöner Blickfang'. Markus Orf, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege sowie Organisator des Wettbewerbs, blickte auf den Kreisentscheid zurück.

Die Bewertung sei für die Jury aus Fachleuten aus Unter-, Ober- und Ostallgäu nicht einfach gewesen. 'Wir hatten eine hohe Qualität', sagte Orf. 'Es war ein tolles Erlebnis, sich die Dörfer zeigen zu lassen. Wir können stolz sein auf solche Dörfer.' Alle Initiativen hätten begeistert und durch den dörflichen Zusammenhalt sowie das Engagement der Bürger und Vereine überzeugt.

Landrat Weirather zeichnete die Teilnehmer mit Urkunden aus und schenkte jedem Ort einen Apfelbaum der Sorte Pfahlinger – eine laut Orf im Unterallgäu weitverbreitete, aber kaum mehr im Handel erhältliche, robuste Sorte. Weirather hoffte, dass sich in Zukunft weitere Gemeinden an dem Wettbewerb beteiligen und so auf die Lebensqualität in den Unterallgäuer Dörfern aufmerksam machen. Das nächste Mal besteht dazu im Jahr 2016 Gelegenheit.

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