Neue Beschränkungen
7-Tage-Inzidenz im Unterallgäu liegt bei 53

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Der Landkreis Unterallgäu hat den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Das teilt das Robert-Koch-Institut auf seiner Homepage mit. Demnach liegt die 7-Tage-Inzidenz derzeit bei 53,00. 

Damit treten folgende Beschränkungen in Kraft:

  • Private Treffen sind auf maximal zwei Hausstände oder fünf Personen begrenzt. Das gilt auch für Zusammenkünfte in privat genutzten Räumen oder auf privaten Grundstücken. Veranstaltungen mit Hygienekonzept wie Gottesdienste, kulturelle Veranstaltungen und Sportveranstaltungen sind nicht betroffen.
  • Überall, wo Menschen dicht oder länger zusammenkommen, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. So gilt die Maskenpflicht zum Beispiel bei Veranstaltungen, bei der Arbeit oder in öffentlichen Gebäuden. 
  • Außerdem ist eine Mund-Nasen-Bedeckung laut Infektionsschutzverordnung auch für alle Schüler vorgeschrieben - auch an Grundschulen und auch während des Unterrichts. Das Landratsamt plant nach eigener Aussage hiervon eine Ausnahmeregelung für alle Schüler. Diese muss jedoch vorab mit der Regierung von Schwaben und dem Gesundheitsministerium abgestimmt werden. Werden die Schüler in einem festen Klassenverbund unterrichtet, soll die Mund-Nasen-Bedeckung im Unterrichtsraum abgenommen werden dürfen - so wie dies zuletzt in der eigenen Verordnung des Landratsamts geregelt war. Solange die Ausnahme nicht genehmigt ist, gilt aber die Maskenpflicht.
  • Ab 22 Uhr ist der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen untersagt (Sperrstunde). Außerdem gilt ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen sowie ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen.
  • Regelungen für Kindertagesstätten sind in der Infektionsschutzverordnung nicht enthalten. Hier sieht das Landratsamt vor, dass eine funktionelle Trennung der Gruppen vorgenommen werden muss. Die Regelung soll verhindern, dass unter Umständen komplette Einrichtungen schließen müssen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung in den Kindertagesstätten wird empfohlen, ist aber nur vorgeschrieben, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Erwachsenen

108 Personen im Unterallgäu nachweislich infiziert

Insgesamt sind nach Angaben des Landratsamtes aktuell 108 Unterallgäuer nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden seit Mitte März 644 Unterallgäuer positiv getestet. 20 von ihnen sind leider verstorben, 536 gelten als genesen. 

Coronavirus im Unterallgäu: die aktuelle Lage
Corona-Ampel-Strategie der Bayerischen Staatsregierung
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