Viele Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf beim Unterallgäu-Triathlon

Samstagmorgen gegen acht Uhr, ein Frühsommertag. Hans Bartenschlager war zu dieser Zeit schon draußen in der Natur, genauer gesagt am Attenhauser Baggersee. Und er war freudig überrascht und zugleich erleichtert, als er die Wassertemperatur ermittelte. Gut verträgliche 19,4 Grad Celsius zeigte Bartenschlagers Thermometer an.

Für den Helfer beim 22. Unterallgäu-Triathlon bedeutete das Entwarnung, denn bei einer Temperatur von weniger als 17 Grad hätten er und seine Mitstreiter vom Ausrichter TSV Ottobeuren die Schwimmstrecke verkürzen müssen. So schreibt es das Regelwerk bei dieser traditionsreichen Unterallgäuer Veranstaltung vor.

Die Helfer an den Schwimm-, Rad- und Laufstrecken mussten rund um den Triathlon-Wettbewerb vielfältige Aufgaben erfüllen. Hinter den Kulissen herrschte rege Betriebsamkeit. Es mussten beispielsweise frische Äpfel und Bananen besorgt werden, mit denen die ausgelaugten Sportler im Zielbereich neue Kräfte tanken konnten. Entlang der Laufstrecke wurden Wasser und Elektrolyt-Getränke gereicht.

Bereits um 7 Uhr hatte der Aufbau des Starts an den Baggerseen Sontheim/Attenhausen begonnen. Ebenso gab der Veranstalter die Startunterlagen an die Sportler aus. Am Vorabend des Wettkampfs habe es noch bis etwa 21 Uhr telefonische Nachmeldungen für den Volkstriathlon gegeben, berichtete Mitorganisator Peter Neß (57). Man habe glücklicherweise alle berücksichtigen können, fügte er an. Und nicht zuletzt musste natürlich die elektronische Zeitmessung installiert werden.

Ein Fahrzeug, das auf dem Stadionrasen in Ottobeuren stand, war Schauplatz der EDV-Auswertung. Viele Helfer arbeiteten Hand in Hand.

Sportlicher Landrat

Vom Start bis zum Zieleinlauf im Ottobeurer Stadion herrschten auch witterungsmäßig gute Bedingungen für die in wahren Massen angetretenen Athleten. In den Disziplinen Volks-, Staffel- und Kurztriathlon kämpften sie in verschiedenen Altersklassen. Auch Landrat Hans-Joachim Weirather zeigte seine sportlichen Qualitäten. Im Staffel-Triathlon erreichte er mit dem << Team Landratsamt Unterallgäu >> zusammen mit Kerstin König und Marianne Bucher unter 15 Teams Rang acht. Für etliche Lacher sorgte Stadionsprecher Manfred Ott mit seiner launigen Moderation der Siegerehrung. Gut lachen hatte auch Martin Schädle (24) als Gewinner des prestigeträchtigen Kurz-Triathlons.

Bei den Damen setzte sich die Sindelfingerin Sigrid Mutscheller durch. Weniger erfreulich verlief der Tag für Jörg Fischer. Der Kaufbeurer Volkstriathlet war beim Radfahren gestürzt. Fischer musste mit einer lädierten Schulter den Weg ins Krankenhaus antreten. Trotz dieses bedauerlichen Zwischenfalls zogen die Organisatoren Ernst Hölzle und Peter Neß ein positives Gesamtfazit.

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