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Viele Chancen – späte Tore: Memminger Indians besiegen Weiden mit 3:2

ECDC Memmingen gegen Weiden.
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  • ECDC Memmingen gegen Weiden.
  • Foto: Siegfried Rebhan
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Der ECDC Memmingen hat auch sein neuntes Heimspiel in Folge gewinnen können und bleibt damit Tabellenführer der Oberliga-Süd. Gegen den EV Weiden mussten die Memminger, nach hartem Kampf, in die Overtime, wo sie schlussendlich mit 3:2 siegten.

Mit einem Rumpfkader traten die Indians am Nikolaus-Abend vor heimischer Kulisse gegen die Bluedevils aus Weiden an. Niki Meier sowie Dennis Miller fehlten gesperrt, Förderlizenzspieler standen Trainer Sergej Waßmiller ebenfalls nicht zur Verfügung und auch Kapitän Daniel Huhn konnte nicht auflaufen. Kurzerhand wurde Dennis Neal in den Sturm befördert, um überhaupt drei Angriffsreihen aufbieten zu können, trotzdem waren die Indians das überlegene Team. Zahlreiche Chancen erarbeitete sich der ECDC in den ersten zwanzig Minuten und hätte mindestens einen Treffer erzielen müssen. Doch das Tor des glänzend aufgelegten Jonas Neffin war wie vernagelt. Mit einem 0:0 ging es in die erste Pause.

Kurz nach Wiederbeginn rächten sich die vielen vergebenen Möglichkeiten dann prompt, als die Gäste durch Kevin Piehler zum 0:1 kamen (24.). Die Indians zwar immer noch mit einer optischen Überlegenheit, doch die Oberpfälzer waren nun gefährlicher und konsequenter in ihren Aktionen. Daraus resultierend erhöhten sie auch wenig später auf 0:2 aus Sicht der Indianer als Kanadier Chase Clayton den Puck aus dem Gewühl heraus an Joey Vollmer vorbei brachte. Mit einem Rückstand von zwei Treffern ging es für die Indians in den Schlussabschnitt, für den noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden mussten.

Der ECDC legte dann auch gleich los wie die Feuerwehr. Die Angriffe rollten nun auf das Weidener Tor zu und Jonas Neffin bekam alle Hände voll zu tun. Zum ersten Mal machtlos war er dann in der 46. Minute, als Brad Snetsinger mit der Rückhand zum Anschluss verwandeln konnte. Die Halle stand nun bedingungslos hinter ihrer Mannschaft und verwandelte den Hühnerberg in einen Hexenkessel. „Das hat uns richtig gepushed“, war auch Trainer Sergej Waßmiller nach dem Spiel sichtlich erfreut über die Unterstützung und den Verlauf im Schlussabschnitt. Denn sein Team drängte nun auf den Ausgleich und lies den Gästen kaum mehr Zeit zum Atmen. Den fälligen Treffer besorgte dann der erneut in Topform spielende Brad Snetsinger, der einen Schuss von Philipp Keil mustergültig abfälschen konnte und das Spiel in die Overtime schickte.

In der Verlängerung hatten die Memminger dann Glück, dass der EVW zwei hochkarätige Chancen nicht nutzen konnte, ehe sie selber zuschlugen. Snetsinger umkurvte das Tor und brachte den Puck in Richtung des Torhüters, den Abpraller verwandelte dann Fabian Voit aus der Luft zum schlussendlich verdienten Sieg. Die Indians bauten mit den zwei Punkten ihre Tabellenführung weiter aus, da Deggendorf zeitgleich dem EV Füssen unterlag.

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