Handball-Bayernliga
TSV Ottobeuren verliert 25:35 in Ismaning - Trainer Lang beklagt Einstellung seiner Spieler

Die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren haben beim direkten Konkurrenten TSV Ismaning eine 25:35 (14:14)-Niederlage hinnehmen müssen. Dadurch sind sie in der Tabelle auf Platz elf, den aktuell ersten Abstiegsplatz, abgerutscht (19:27 Punkte).

Aufsteiger Ismaning erwischte den besseren Start in dem für beide Seiten so wichtigen 'Abstiegsduell'. Die Gastgeber führten rasch mit 4:1. Im Anschluss daran folgte die beste Phase der Ottobeurer: Zur Freude zahlreicher mitgereister TSVO-Fans glichen sie erst zum 4:4 aus, danach erspielten sie sich gar eine 10:6-Auswärtsführung.

Ein intelligentes Angriffsspiel und klare Torabschlüsse von Patrick Kofler und Mathias Hubald waren dafür maßgeblich gewesen. Die kampfkräftigen Ismaninger, die Ottobeurens Top-Spieler Patrick Kofler in Manndeckung nahmen, stellten bis zur Pause jedoch wieder einen ausgeglichenen Spielstand her (14:14).

Zu Beginn der zweiten Hälfte ging der TSVO zunächst erneut in Führung (offizieller Spielstand 14:15). Dieser knappe Vorsprung bekam den Gästen aber offenbar überhaupt nicht gut: Jetzt gaben sie ihre bisherige, erfolgversprechende Linie nahezu vollständig auf. Taktisch undiszipliniert, dabei das Mannschaftsspiel vernachlässigend, vergaben sie beste Torgelegenheiten und nahmen sich allein in den zweiten dreißig Minuten sechs Strafzeiten.

Die häufige Unterzahl machte sich negativ bemerkbar: Die flinken Ismaninger beherrschten nun das Geschehen klar (20:17/26:20) – auch weil sich die Ottobeurer nun kaum gegen die Ismaninger 'Druckwelle' stemmten. Schlussendlich gewannen die Hausherren dieses wichtige Spiel in deutlicher Höhe mit 35:25. TSVO-Coach Thomas Lang war nach der wichtigen Partie im Abstiegskampf entsprechend frustriert: 'Wir sind heute in der zweiten Halbzeit komplett auseinandergebrochen. Ohne Kampf und Emotionen geht es im Abstiegskampf nicht.'

So haben sie gespielt

TSV Ismaning - TSV Ottobeuren (TSVO) 35:25 (14:14)

TSVO Zoltan Varga, Tibor Somogyi (Torhüter); Patrick Kofler (5 Tore), Matthias Hubald (7 Tore/davon 2 Siebenmeter), Attila Susan (3), Achim Wittlinger (1), András John, Benedikt Bartenschlager, Michael Höbel (4), Christian Schaupp, Markus Müller (5/4), Elmar Romanesen, Christian Stumpf.

Schiedsrichter Wolfgang Balzer / Heiko Schreiner (TV Gefrees / TV Weidhausen).

Zuschauer Rund 430.

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