Handball-Bayernliga
TSV Ottobeuren muss gegen Spitzenreiter ran

Drittes Heimspiel, dritter Top-Gegner: Am fünften Spieltag erwarten die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren den aktuellen Tabellenführer TSV Rödelsee (Samstag, 20 Uhr, Dreifachturnhalle Ottobeuren). Zuvor hatte das Team des TSVO bereits die Meisterschafts-Mitfavoriten TuS Fürstenfeldbruck und TSV Lohr zu Gast. Beide Partien gingen verloren.

Der TSV Rödelsee gewann als einziges Team der Liga alle bisherigen vier Saisonspiele. Die Ottobeurer verloren dagegen bis dato sämtliche Partien. Die Rödelseer werden als einer der Geheimfavoriten auf den Titel gehandelt. Mit dem hohen Heimsieg gegen Erlangen und dem Auswärtssieg in Roding setzten sie erste Ausrufezeichen.

Ausgeglichener Kader

Die Gäste verfügen über einen sehr ausgeglichenen Kader. Besonders stark besetzt sind sie im rechten Rückraum. Dort zählt der ehemalige tschechische Nationalspieler Michal Tonar aktuell zu den zehn besten Torschützen der Spielklasse. Tonar kommt bisher auf einen Schnitt von sieben Treffern pro Partie.

Weitere Leistungsträger im Team von Trainer Dusan Suchy sind die beiden Neuzugänge Sebastian Piller und Gabor Csorba sowie Viliam Vitkovic und Radovan Suchy.

Die Ottobeurer stehen trotz teilweise ordentlicher Vorstellungen im Tabellenkeller. Die größte Problemzone ist der Angriff. Mit erst 86 Treffern ist der TSVO das schwächste Team der Liga.

'Wir müssen dringend unsere Wurfeffektivität verbessern', fordert deshalb Trainer Thomas Lang. Bei der Anzahl der Gegentore (102) rangieren die Unterallgäuer hingegen auf einem beachtlichen dritten Rang – eine stabile Abwehr, wie sie die Gelb-Schwarzen in den vergangenen Jahren nicht immer hatten.

Die Ausfälle von Stammspielern sind sicher ein wichtiger Grund für den verpatzten Start (0:8 Punkte). Mikko Koskue (Knieverletzung) und Achim Wittlinger (verbleibende Sperre: zwei Spiele) werden beim Duell des Tabellenzwölften gegen den Spitzenreiter nicht mit dabei sein. Gunther Kotschmar, Roman Polyfka, Michael Höbel und Attila Susan sind nach wie vor angeschlagen.

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