Handball-Bayernliga
TSV Ottobeuren beendet Handball-Saison ndash Einige Abschiede

Die Handballer des TSV Ottobeuren (TSVO) haben am Samstagabend ihre Bayernliga-Saison erfolgreich abgeschlossen. Am 26. Spieltag schlugen sie den HSC 2000 Coburg II in eigener Halle mit 33:21 (18:13). Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sie sich in der Abschlusstabelle auf den achten Rang (21:31 Punkte). Das selbst gesteckte Ziel 'einstelliger Tabellenplatz' haben sie damit erreicht.

Vor dem Spielbeginn verabschiedete Vorsitzender Willi Höbel Trainer Thomas Lang und sieben Akteure: Die Routiniers Stefan Albrecht, Stefan Bartenschlager, Gunther Kotschmar, Roman Polyfka, Thomas Schaffer und Achim Wittlinger beenden ihre Handball-Karriere. Johannes Erhart wird in der neuen Saison berufsbedingt nicht dem TSVO-Aufgebot angehören.

Zum Spiel: Von einem 1:2-Rückstand zu Beginn erholte sich Gastgeber Ottobeuren schnell, drehte die Partie und lag bis zum späteren 8:8 (16. Minute) stets in Führung. Ein in Abwehr wie Angriff gut abgestimmtes Teamverhalten, Disziplin und ein hohes Maß an Konzentration ermöglichten den Unterallgäuern dann eine Fünf-Tore-Halbzeitführung.

Auch in der zweiten Hälfte blieben die Gelb-Schwarzen am Drücker. Kapitän Achim Wittlinger drehte bei seinem letzten Auftritt für den TSVO noch einmal voll auf und erzielte Mitte der zweiten Hälfte zwei sehenswerte Tore – eines davon mit einem eindrucksvollen Handgelenkswurf. Sieben Bälle versenkte Wittlinger insgesamt im Gehäuse der Gäste. Überboten wurde er lediglich vom ungarischen Sprungwurf-Spezialisten Andras John (elf Treffer).

Gegen in der Endphase merklich nachlassende Coburger schraubten die Ottobeurer das Resultat weiter in die Höhe. Schon gut zehn Minuten vor dem Ende war die Begegnung entschieden.

'Tiefe Dankbarkeit'

'Wir haben heute eines der besten Saisonspiele gezeigt und hatten endlich auch mal den richtigen Zug zum Tor', sagte TSVO-Coach Thomas Lang nach dem Spiel. Der Sieg und der damit verbundene Platz acht hätten ihm einen 'Riesen-Abschluss' seiner fünfjährigen Trainertätigkeit beim TSVO beschert. Gegenüber der Mannschaft empfinde er 'tiefe Dankbarkeit'. Seine sportliche Zukunft ließ Lang zunächst offen.

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