Erstes Testspiel nach Corona-Zwangspause
TSV Kottern und FC Memmingen trennen sich unentschieden 1:1

TSV Kottern – FC Memmingen 1:1 (0:0)
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  • TSV Kottern – FC Memmingen 1:1 (0:0)
  • Foto: Erwin Hafner
  • hochgeladen von Julian Hartmann

In seinem ersten Fußballspiel nach fünf Monaten Corona-Zwangspause kam Regionalligist FC Memmingen zu einem 1:1 (0:0) Unentschieden beim TSV Kottern. Der Bayernligist zeigte sich in seinem bereits dritten Test anfangs eingespielter, als die völlig neu formierten Memminger, die in der zweiten Hälfte aber zunehmend gute Ansätze zeigten und am Ende die größeren Möglichkeiten auf den Siegtreffer hatten.

Seit einer Woche hat FCM-Cheftrainer Esad Kahric seinen Kader um sich geschart. 18 Akteure brachte er zum Einsatz, darunter einen Probespieler. Von den Neuzugängen waren Nico Fundel, Kian Fetic, David Mihajlovic und Thilo Wilke dabei, während Hasan Akcakaya und Gino Portella noch auf ihre Spielberechtigung warten. Jakob Gräser fehlte verletzt. Pech hatte Neuverpflichtung Fundel, der nach einer halben Stunde nach einem rustikalen Einstieg des Ex-Memmingers Marco Schad vom Feld musste.

Die FCM-Defensive stand ordentlich, nach vorne ging aber zunächst nicht viel. Die Anweisungen von Kahric schallten durch den leeren Kottener Sportpark; Zuschauer sind aktuell in Bayern selbst bei Testspielen nicht zugelassen. Mit dem ersten richtig guten Angriff gelang die Führung: Zunächst scheiterte der eingewechselte Fetic, den Abpraller schob Winter-Neuzugang Oktay Leyla aus acht Metern über die Linie (55. Minute). Die Gastgeber versuchten wieder ins Spiel zu kommen. Große Torchancen ergaben sich aber nicht. Erst nach einem Missverständnis in der Abwehr kam Kottern durch Stefan Liebert zum Ausgleich (71.). Die Schlussphase gehörte den Memmingern. Zunächst vergab Fetic (82.), dann verpassten Roland Wohnlich (86.) und Matthias Moser (88.) den Siegtreffer. Orkun Sarici traf in der Schlussminute nur den Pfosten.

Kahric und sein Co-Trainer Candy Decker waren nach den 90 Minuten nicht ganz unzufrieden, wenngleich noch viel Luft nach oben bleibt. „In der ersten Hälfte war Kottern präsenter. Nach dem Wechsel waren wir das bessere Team“, sprach Decker von einem leistungsgerechten Unentschieden.

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