Eishockey
Top-Verteidiger Svedlund bleibt beim ECDC Memmingen

Linus Svedlund

Mit Linus Svedlund hat der ECDC Memmingen den Vertrag mit einem Schlüsselspieler um ein weiteres Jahr verlängern können. Der Schwede wurde nach seiner Verpflichtung sofort unverzichtbar und war ein großer Erfolgsgarant in der Hintermannschaft der Rot-Weißen.

Einen absoluten Volltreffer landeten die Verantwortlichen der Indians im letzten Oktober, als sie, aufgrund zahlreicher Verletzten, Linus Svedlund nachverpflichten konnten. Der Allrounder aus Schweden verbrachte fast die komplette Karriere in seiner Heimat und lief u.a. mehr als 170 mal in der zweiten Spielklasse des Landes auf. Damals wurde der schnelle und technisch starke Spieler aber ausnahmslos als Angreifer eingesetzt, zu welchem er auch ausgebildet wurde.

Die Umschulung zum Verteidiger erfolgte erst während seiner ersten Auslandsstation in Tschechien. Im Team von Superstar Jaromir Jagr kam der 26-Jährige erstmals in der Verteidigung zum Einsatz und machte seine Sache auf Anhieb gut. Nach zwei Jahren in Kladno und dem erreichten Aufstieg in die erste Liga folgte der Wechsel nach Memmingen, wo sich der Linksschütze sofort etablierte und mit tollen Leistungen zur erfolgreichen Saison beitrug.

Insgesamt kam Svedlund, bis auf einige Spiele zu Beginn, durchgehend in der Abwehr zum Einsatz und machte sich nicht nur am Hühnerberg sofort einen Namen. Mit 39 Punkten in ebenso vielen Spielen konnte er den zweitbesten Punkteschnitt im Team vorweisen, aber auch defensiv war Memmingens Nummer 72 kaum zu überwinden. Dies brachte ihm, neben der großen Wertschätzung des Memminger Anhangs, auch den zweiten Platz bei der ligaweiten Wahl zum Verteidiger des Jahres ein, welche am Ende der Saison durchgeführt wurde. Völlig klar, dass Svedlunds Vertragsverlängerung schnell höchste Priorität hatte und beide Partien sich früh zu Gesprächen trafen.

„Wir waren überaus zufrieden mit der Leistung von Linus in dieser Saison. Einen solch verlässlichen und starken Verteidiger findet man in der Oberliga nur sehr selten. Wir sehen in ihm noch mehr Potential, vor allem wenn man bedenkt, dass er erst gut zwei Jahre auf dieser Position eingesetzt wird“, so Sven Müller. „Gerade in den Spielen, in denen er aussetzen musste, hat man gesehen, wie viel Einfluss er auf unser Spiel hatte. Er war der Taktgeber in der Defensive und hat unser Spiel immer wieder angekurbelt“. Mit den restlichen Akteuren in der Defensive werden aktuell noch letzte Details geklärt, bevor die Indians diese Personalien dann in Kürze veröffentlichen.

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