Golf
Sierocinski feiert Start-Ziel-Sieg in Ottobeuren

Der vorletzte Schlag: Paul Sierocinski auf dem Weg zum Titel im Allgäuer Golf- und Landclub.
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  • Der vorletzte Schlag: Paul Sierocinski auf dem Weg zum Titel im Allgäuer Golf- und Landclub.
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Zwickende Rücken, schmerzende Schultern, der böse Slice, dicke Pullover und Dauerregen. Man könnte fast meinen, die Clubmeisterschaft 2018 im Allgäuer Golf- und Landclub war die reinste Tortur. Aber im Gegenteil! Über 80 Golfer waren am Start, drei Tage lang wurde auf einem gut vorbereiteten Platz gespielt und auch die Ergebnisse konnten sich größtenteils sehen lassen. Der neue Champion Paul Sierocinski brachte das bei seiner Brutto-Rede am Ende der Siegerehrung auf den Punkt: "Das alles macht diesen Klub so geil!"

Sieorcinski hatte aber auch wirklich allen Grund zur Freude. Denn er hatte den Grundstein auf dem Weg zum Clubmeister schon am ersten Tag mit einer 72er-Runde (Par) gelegt. Auf seinen Bruder Robert hatte er am zweiten Tag bereits sechs Schläge Vorsprung, auf Christian Wydra neun und auf Titelverteidiger Pascal Lerch sogar elf. Das ließ sich Sierocinski nicht mehr nehmen, baute mit konstanten Runden über 75 Schläge am Samstag und weitere 75 am Sonntag (insgesamt 222) seinen Vorsprung auf satte 14 Schläge aus. Auf Rang zwei landete letztlich Wydra (81, 80, 75/236) vor Robert Sierocinski (78, 81, 78/237).

Bei den Frauen verteidigte Ramona Klaus ihren Titel. Aber es brauchte am zweiten Tag schon eine Glanzleistung. Denn nach der ersten Runde lag sie mit 93 Schlägen noch hinter Amelie Reitmayer (87). Auf den zweiten 18 Loch drehte Klaus aber den Spieß um und gewann nach furioser Aufholjagd und einer Runde mit 85 Schlägen erneut den Titel. Zweite wurde Reitmayer (87, 95) vor Petra Liebchen (94, 98).

Stechen bis zum dritten Extraloch

Richtig spannend ging es bei den Senioren AK 50 zu. Manfred Stock (84, 77) und Stefan Reischl (82, 79) lagen nach zwei Tagen mit insgesamt 161 Schlägen gleichauf. Und somit ging es ins Stechen. Erst am dritten Extraloch nutzte Reischl einen Drei-Putt von Stock zu seinen Gunsten und holte sich die Clubmeisterschaft. Auf Rang drei kam Olaf Blumenthal (86, 81). Bei den Senioren der AK 65 war es an der Spitze auch knapp, allerdings sah es zunächst nach einer klaren Geschichte aus, denn Roland Weber ging mit fünf Schlägen Vorsprung in den zweiten Tag. Am Ende sicherte er sich mit 175 Schlägen (83, 92) den Sieg vor Harald Immler (88, 89/177) und Erich Schöllhorn (92, 86/178). Bei den Seniorinnen hatte Hedwig Bayer mit ihren insgesamt 182 Schlägen (91, 91) riesigen Vorsprung. Angelika Schmidinger auf Rang zwei hatte mit 204 Schlägen (99, 105) schon 22 Versuche mehr gebraucht. Marlies Kleber-Grossmann folgte auf Rang drei (109, 104/213).

Bei den Buben wurde Keanu Offermanns Clubmeister 2018 mit Runden über 80 und 81 Schläge (161). Hinter ihm fogten auf dem Podest Lukas Träger (104, 91/195) und Fabian Lübeck (119, 123/242). Bei den Mädchen hatte Melanie Ziegner im Geschwister-Duell mit Monja Ziegner hauchdünnen Vorsprung von drei Schlägen nach zwei Runden über 18 Löcher. Sie siegte mit 174 Schlägen (86, 88) vor ihrer Schwester (89, 88/177).

Und auch Netto-Titel wurden vergeben. Sie gingen an: Philipp Gietl (Herren), Michael Kühlmuß (Senioren AK 50), Johannes Ruther (Senioren AK 65), Ulrike Schweinberger (Damen) und Karin Königsberger (Seniorinnen).

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