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Schützengau Ottobeuren wächst

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Erneut ist beim Sportschützengau Ottobeuren die Mitgliederzahl gewachsen, während andere Gaue über Rückgänge klagen. In Anwesenheit von Bezirksschützenmeister Karl Schnell freute sich Erster Gauschützenmeister Richard Heinz über die positive Entwicklung Ottobeurens, wo Eldern, Hawangen, Engetried und Attenhausen zu den stärksten Vereinen zählen.

Lob zollte Heinz der erfolgreichen Jugendarbeit und nannte den «Sparkassencup» als Höhepunkt. Leider, so Heinz, beteiligten sich dran noch immer nicht alle 17 Vereine.

Ähnlich sehe es bei den Damen und den Senioren aus. Für den Gauschützenmeister ist es «nicht nachvollziehbar», dass sich beim letzten Seniorenwettbewerb sechs Vereine nicht beteiligt hätten. Bedarf bestehe auch in der Ausbildung von Trainern und Jugendbetreuern. Es gebe dazu ein großes Kursangebot, «das wir unbedingt annehmen sollten».

Zusammen mit den Nachbargauen Babenhausen, Memmingen, Mindelheim und Türkheim sind im Landkreis Unterallgäu rund 17500 Schützen organisiert. «Wir sollten uns dieser Stärke bewusst sein und auch dementsprechend selbstbewusst auftreten» empfahl Heinz den anwesenden Schützenmeistern.

Für die 1250-Jahr-Feier Ottobeurens im Jahr 2014 habe sich der Gau erfolgreich um die Austragung des «Schwäbischen Schützentages» bemüht. Am 8. und 9. März 2014 wird Ottobeuren also Gastgeber der schwäbischen Schützenprominenz sein und gleichzeitig das 90-jährige Bestehen des Sportschützengaues Ottobeuren feiern.

Das Gauschießen in Attenhausen erlebte mit 814 Teilnehmern einen neuen Rekord. In diesem Jahr sei Frechenrieden dran und für 2012 liege von Ollarzried die feste Zusage vor. Frechenrieden richtete das Ältestenschießen erfolgreich aus, während in Dietratried das Finale des «Sparkassencups» ausgetragen wurde.

Fünf-Gaue-Vergleichskampf heuer in Sontheim

In diesem Jahr ist der Gau Ottobeuren verantwortlich für den 5-Gaue-Vergleichskampf, der in Sontheim ausgetragen wird. Eine Abordnung reiste nach München zum Oktoberfest-Landesschießen. Die Bogenabteilung von Eldern richtete erneut ein großes Turnier mit internationaler Beteiligung aus. Heinz stellte Christian Pelzl als neuen Schützenmeister von Wineden vor.

In den Sportberichten von Franz Lutz und Daniela Wölfle kamen die Erfolge zum Ausdruck. Erster Bezirksschützenmeister Karl Schnell lobte ausdrücklich die regelmäßigen Gauschießen «mit phantastischen Beteiligungen».

Zur Unterstützung der Jugendarbeit wies er auf die vorhandenen 14 Lichtgewehre des Bezirkes hin. Das Schützenmuseum in Illerbeuren werde kostspielig umgestaltet. Eine zusätzliche Belastung für die Vereine schloss Schnell jedoch aus.

Einzelheiten zum 73. Gauschießen in Frechenrieden vom 13. Mai bis 5. Juni trug Schützenmeister Robert Sahler vor. Dritter Bürgermeister Hermann Simon stellte den Ort Frechenrieden vor.

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