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Junioren-Fußball
Schiedsrichter-Lehrwart mahnt mehr Pünktlichkeit bei Jugendfußballspielen an

Allzu häufig würden Spiele zu kurzfristig verlegt; selbst beim besten Willen seien dann Unparteiische «nicht mehr einteilbar». Dies monierte Martin Depprich, der Lehrwart der Schiedsrichtergruppe Memmingen, im Rahmen der Fußball-Junioren-Spielgruppentagung in Benningen.

Depprich bat auch darum, den Platzaufbau (beispielsweise korrektes Linien-Streuen) ernster zu nehmen und den Schiedsrichter nicht mit Aussagen wie: << Pfeif erst mal richtig, bevor Du Ansprüche stellst >> zu konfrontieren. Auch sollten die Gästemannschaften nicht zu knapp anreisen, denn 25 Minuten vor Spielbeginn sollten die Spielberichtsbögen vollständig ausgefüllt vorliegen.

Bei der Anschaffung von neuen Trikots sollten die Vereine möglichst auf Schwarz verzichten, da die Schiedsrichterkleidung der Neulinge bereits in dieser Farbe ausgegeben würden, erörterte der Lehrwart. An die Vereine richtete er die Bitte, Schiedsrichterneulinge auch bei eventuellen Fehlentscheidungen fair zu behandeln, damit die noch jungen Referées mehr Sicherheit in der Spielleitung erlangten.

Jugendspielgruppenleister (JSGL) Karl Haag resümierte bei den Sportgerichtsfällen ein respektables Abschneiden der Region. Gegenüber dem Vorjahr (317) hätten die Sportgerichtsfälle in der zu Ende gegangenen Saison (283) erfreulicherweise abgenommen.

<< Von außen sollte entschieden weniger kommen >>

Auffallend sei aber die Häufung von mangelhaften Spielerpässen (oftmals nicht aktuelle Passbilder) und unzulässigem Spielereinsatz (falsch oder zu oft eingesetzt) und die zunehmende Disziplinlosigkeit, was sich in 24 Verfahren gegen Betreuer und Zuschauer am Spielfeldrand ausdrücke. Haag wörtlich: << Von außen sollte entschieden weniger kommen. >>

Kreisjugendleiter Karl Heinz Giegerich informierte die Vereine über die Auf-und Abstiegsregelung in den einzelnen Klassen und bat die Vereine zu berücksichtigen, dass diese bereits vor der Saison festgelegt würden.

Er referierte über Änderungen der Richtlinien bei Spielgemeinschaften, Schulungsmaßnahmen für Kleinfeld-Beauftragte sowie über altersgerechte Spielformen in den Altersklassen U7 bis U13. Giegerichs Dank galt allen Vereinen und Mitarbeitern sowie den Jugendspielgruppenleitern Haag und Lauer.

In der krankheitsbedingten Vertretung von Martin Lauer sei Haag << über sich hinausgewachsen >>, verteilte Giegerich ein Sonderlob an den Steinheimer. << Mit ihm ist uns ein echter Volltreffer gelungen >>, schwärmte der Kreisjugendleiter.

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