Frauen-Fußball
Sarah Romert wechselt im Sommer vom FC Memmingen zum FC Bayern

Beim Gesprächstermin gibt sie sich zunächst schüchtern. Eigentlich will Sarah Romert gar nicht so gern fotografiert werden. Doch letztlich meistert sie auch diese Aufgabe souverän.

Souverän wie ihre Auftritte auf dem Fußballfeld. Immerhin ist die Buxheimerin U17-Nationalspielerin. Dennoch scheint die Situation beim Fototermin perfekt zu passen. Denn die aus einer fußballbegeisterten Familie stammende Unterallgäuerin tritt wohltuend bescheiden und zurückhaltend auf. Und doch steht die Gymnasiastin sportlich und privat vor einer großen Herausforderung. Den bevorstehenden Wechsel von Bayernligist FC Memmingen zum FC Bayern München (Tabellenfünfter der abgelaufenen Bundesliga-Saison) bezeichnet der Teenager als << Abenteuer >>.

Alltag mit Schule und Training

<< Ich freue mich schon auf die Zeit in München. Zumal ich schon Freundinnen im Bayern-Team habe >>, blickt Romert voraus. Eine davon ist Lena Lotzen. Mit ihr möchte Romert eine Wohngemeinschaft (WG) nahe des Trainingszentrums an der Säbener Straße bilden. << Es wird sicher schwer, Schule, Training und Spiele miteinander zu verbinden >>, sagt die Allgäuerin. Im Alltag wird die Nationalspielerin gegen sieben Uhr aufstehen, dann zur Schule gehen und anschließend im vereinseigenen Restaurant zu Mittag essen. Begegnungen mit Schweinsteiger & Co. inklusive. Hofft sie zumindest. Nach dem Nachmittags-Unterricht steht abends in Aschheim, der Heimat der FCB-Frauen, das Training an. Romerts Ziele sind klar: Stammspielerin in der Bundesliga werden und sich im Nationalteam weiter etablieren. << Ich hätte es prinzipiell für gut befunden, wenn Sarah ihr Abitur in Buxheim gemacht hätte.

In München wird alles neu für sie sein. Die WG halte ich aber für eine gute Sache >>, erläutert Mutter Claudia ihre Sicht der Dinge.

Die Frauen-WM im Sommer wird Sarah Romert als Zuschauerin erleben: << Mein Papa hat Karten für einige Spiele in Augsburg. >> Doch vielleicht betritt sie eines Tages selbst WM-Rasen. Spätestens dann würde Romerts << Abenteuer >> zum Märchen

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