Fußball
Rückenwind für den FC Memmingen: Sieg gegen Heimstetten

FC Memmingen gegen Heimstetten
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Im Rennen um den Amateurstartplatz für den DFB-Pokal gab sich der Tabellenzweite VfB Eichstätt (5:0 gegen Aschaffenburg) zwar am 25. Regionalliga Spieltag keine Blöße, aber auch der FC Memmingen erledigte seine Aufgabe pflichtgemäß. Der 2:1 (2:0) Auswärtssieg beim abstiegsgefährdeten SV Heimstetten wurde aber spannender gemacht, als es eigentlich nötig gewesen wäre.

Die Mannschaft von Trainer Stephan Baierl startete im wahrsten Sinne des Wortes mit viel Rückenwind in die Partie: „Bei der Seitenwahl hatten wir ein wenig Glück und hatten es mit dem Wind im Rücken in der ersten Halbzeit deutlich einfacher“. Es dauerte dennoch einige Zeit, bis der FCM (ohne den Gelb-Rot-Gesperrten Dennis Hoffmann) auf Betriebstemperatur kam. Zunächst wäre beinahe den Gastgebern aus dem Nichts der Führungstreffer gelungen, als Mohamad Awata zum Kopfball hochstieg (17. Minute). Besser machten es die Memminger fünf Minuten später: Bei einer Rückgabe von der Torauslinie scheiterte Fatjon Celani im ersten Versuch, Michael Heilig stand aber richtig und schob im Nachsetzen aus kurzer Distanz zum 0:1 ein.

SVH-Torhüter Maximilian Riedmüller stoppte anschließend Fabian Lutz und Marco Schad. In der 35. Minute machte Nicholas Helmbrecht, der bei seinen bisherigen Auftritten als Vorbereiter glänzte, den zweiten Treffer. Von Beierkuhnlein gefoult, trat der Ex-Sechziger selbst vom Punkt an und verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher. Noch vor der Pause hätten Furkan Kircicek und Celani per Freistoß schon alles klar machen können.

Heimstettens Trainer Christoph Schmitt versuchte es nach einer harmlosen ersten Hälfte seiner Farben mit einem Dreifach-Wechsel, aber die Kurzoffensive verpuffte schnell wieder: „Die Abstände waren zu groß und wir haben auch keine Überzeugung und Mut gezeigt. Das wäre bei der Spielkonstellation der Schlüssel gewesen, so ein Duell zu gewinnen.“ Memmingen verwaltete den Vorsprung abgeklärt, kam lediglich in der 74. Minute, als der SVH einen Elfer forderte, kurz vor Ende noch einmal in Verlegenheit. Marcel Ebeling nutzte einen Patzer von Stefan Heger zum 1:2 Anschlusstreffer (84.). Auch in der sechsminütigen Nachspielzeit brannte aber nichts mehr an. Bei einem Entlastungsangriff stand Heger eindeutig im Abseits – das vermeintliche 1:3 wurde zurückgepfiffen (88.).

„Wir haben das Ergebnis gut über die Zeit geschaukelt und können nun vielleicht nächste Woche an Schweinfurt vorbeiziehen“, blickte Baierl schon mal auf das Schlagerspiel am Freitag (19.30 Uhr) in der Arena voraus, wenn die Memminger als Viertplatzierter den Dritten aus Franken empfangen.

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