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Regionalliga Bayern: FC Memmingen verliert zuhause gegen den VfB Eichstätt

FC Memmingen - VfB Eichstätt 0:2
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Erstmals in dieser Saison ist der FC Memmingen in der Regionalliga Bayern ohne Torerfolg geblieben. Die Folge war mit 0:2 (0:0) im Verfolgerduell gegen den bis dato punktgleichen Tabellennachbarn VfB Eichstätt vor knapp tausend Zuschauern. Für die Gäste war es der vierte Sieg in Serie.

Das Wetter schaltete am Freitagabend während der Partie mit Wind und Regen von Sommer auf Herbstmodus, sportlich wurde es für den FCM nach ansprechendem Beginn in der Partie ebenso irgendwie immer herbstlicher. Die Memminger wollten wieder einen frühen Treffer setzen. 20 bis 25 Minuten sah es auch recht schwungvoll aus, auch wenn die hundertprozentigen Chancen nicht dabei waren. Die wenigen Eichstätter Vorstöße waren wiederum nicht ungefährlich.

„Im Laufe der ersten Halbzeit haben wir uns einschläfern lassen“, kritisierte FCM-Trainer Stephan Baierl das nachlassende Tempo und vor allen die fehlenden Ideen, „aus der Lethargie sind wir auch in der zweiten Hälfte nicht erwacht“. Zwar gehört es zu seinem System im Zweifel erst einmal hinten den Ball zu halten und das Spiel neu aufzuziehen, was in der 54. Minute passierte, gehörte jedoch nicht zum System. Zu phlegmatisch wurde hintenrum gespielt.

Lukas Rietzler legte fatalerweise regelrecht einen Rückpass für VfB-Kapitän Fabian Eberle auf, der brauchte nur noch einzuschieben. Nach einem Freistoß brachte Eberle 20 Minuten später den Ball auch irgendwie über die Linie. „Die wissen gar nicht, warum sie heute hier gewonnen haben“, drückte es ein langjähriger FCM-Fan aus. Memmingen versuchte nach einer Stunde den Druck zu erhöhen, aber gegen die kompakten Gäste – hinten mit einer Fünfer-Abwehr und gleich davor mir Viererkette – wollte nur wenig bis gar nichts gelingen. Weder bei einer regelrechten Eckball-Stafette noch durch die zahlreichen Freistöße die Jannik Rochelt dieses Mal glücklos drüber oder daneben setzte. Alle Standardsituationen verpufften im flutlichtbeschienenen Dauerregen.

„Heute sind einigen die Augen aufgegangen, so einfach geht’s nicht“, zeigte sich Baierl vom Auftritt bitter enttäuscht, „wir sind mit simplen Mitteln geschlagen worden“. Auch einige Spieler, die insgeheim nach höherem Streben und „auf irgendwelche Angebote warten“, wie es der Coach ausdrückte, wurden jäh auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Beim Taktikgeplänkel hatte VfB-Trainer Markus Mattes sich für Mustaf Özhitay zwischen den Pfosten entschieden. Der 22-jährige muss in zwei Wochen ohnehin Stammtorhüter Thomas Bauer (Auslandsstudium) ersetzen. Zum anderen erhoffte sich Mattes von Özhitay „ein paar Prozent mehr Motivation“, wenn es gegen dessen Trainer Baierl aus gemeinsamen Ulmer Zeiten geht. Ernsthaft eingreifen musste der Schlussmann aber kaum, während sein Gegenüber Martin Gruber mit einer Glanztat das 0:3 verhinderte.

In einer Woche tritt der FC Memmingen beim Spitzenreiter FC Bayern München II an, der in Rosenheim mit 2:3 seine erste Saisonniederlage kassierte. „Damit wissen wir, was uns in München erwartet“, ließ Baierl die Vorbereitung darauf schon am Samstagmorgen im Training anlaufen.

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