Eishockey
Mit dem letzten Aufgebot: Memminger Indians besiegen Rosenheim 2:3

Die Indians spielen gegen Rosenheim.
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  • Foto: Alwin Zwibel
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Was für eine Leistung des ECDC Memmingen in Rosenheim. Die Indians besiegen den Altmeister nach Penaltyschießen mit 2:3 und bleiben damit an der Spitze der Tabelle. Am Sonntag steigt das nächste Heimspiel gegen Peiting (18 Uhr).

Mit einer Rumpftruppe reiste der ECDC Memmingen am Sonntag zu den Starbulls nach Rosenheim. Neben dem gesperrten Dennis Miller mussten die Maustädter auch auf die restlichen Förderlizenzspieler samt Julian Straub sowie die verletzten Nix und Huhn verzichten. Mehrere Leistungsträger gingen mit Schmerzen in die Partie, bissen aber auf die Zähne, so dass Sergej Waßmiller wenigstens drei Reihen aufbieten konnte, auch wenn die etatmäßigen Verteidiger Dennis Neal und Philipp Keil dazu als Stürmer aushelfen mussten. Entsprechend schwierig gestaltete sich auch der Beginn aus Sicht der Rot-Weißen, die nur mit viel Einsatz eine frühe Führung verhindern konnten und eine gewisse Zeit benötigten, um sich in die Partie zu kämpfen. Gerade in der besten Phase des ECDC fiel dann die Führung der Gastgeber (15.) durch Alex Höller, mit der es in die erste Pause ging.

Das zweite Drittel startete dann gleich mit einem Nackenschlag für die Indians, als Fabian Zick auf 2:0 erhöhen konnte. Die Memminger aber weiterhin bemüht und sie wurden auch belohnt. Brad Snetsinger verwertete eine Möglichkeit zum Anschluss und brachte die Hoffnung zurück. Mit Chancen auf beiden Seiten ging die Partie in einen spannenden Schlussabschnitt.

Hier starteten die Indianer furios. Gleich mit einem der ersten Angriffe erzielten sie den Ausgleich durch Patrik Beck, der einen Nachschuss an Lukas Steinhauer im Rosenheimer Gehäuse vorbei brachte. Auch im weiteren Verlauf hatten die Maustädter dann noch ein paar sehr gute Möglichkeiten, besonders als kurz vor dem Ende noch einmal eine Überzahlsituation anstand. Doch auch die Hausherren tauchten einige Male gefährlich vor dem Tor von Marc Henne auf, im letzten Moment war aber immer noch ein Schläger dazwischen, so dass beide Teams in die Overtime mussten.

In der Verlängerung passierte dann nichts nennenswertes mehr, so dass die Partie im Penaltyschießen endgültig entschieden werden musste. Hier traf gleich der erste Schütze der Hausherren, Linus Svedlund glich für die Indians postwendend aber wieder aus. Als dann Tadas Kumeliauskas seine Möglichkeit doch sehr leichtfertig vergab, sorgte Brad Snetsinger schließlich für die Entscheidung. Bei seinem Versuch hatte der Kanadier Glück, dass der Puck von der Latte an den Torhüter prallte und von dort ins Tor rollte. Dies nahmen die Indians aber gerne an, die damit weiterhin Tabellenführer der Oberliga-Süd bleiben.

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