Eishockey
Memminger Indians treffen auf EV Lindau

  • Foto: Felix Heyder (dpa)
  • hochgeladen von Pia Jakob

Der ECDC Memmingen strotz nach den zwei starken Auftritten am vergangenen Wochenende vor Selbstvertrauen. Am Freitag empfangen die Indians den EV Lindau am Hühnerberg (20 Uhr). Zu diesem spannenden und rasanten Derby wird eine stattliche Kulisse erwartet, Karten sind an allen VVK-Stellen zu erwerben.

Nur noch einen Punkt hinter dem so wichtigen 8. Platz befindet sich der EV Lindau, der zur Zeit immer besser ins Rollen kommt. Durch einige personelle Wechsel und Änderungen im Kader scheint die Stabilität der Inselstädter wiederhergestellt. In den letzten 6 Partien entschied stets ein Tor über den Sieger, u.a. der Spitzenreiter aus Regensburg wurde besiegt. Klar, dass man am Bodensee wieder von den Play-Offs träumt. Verantwortlich dafür ist auch der wieder aufs Eis zurückgekehrte Trainer der „Islanders“ Chris Stanley, der seit rund 15 Partien wieder die Schlittschuhe für den EVL schnürt und nahezu in jedem Spiel punktet. Ihm zur Seite steht mit dem nachverpflichteten Schweden Lennartsson ein weiterer gefährlicher Angreifer.

Topscorer der Blau-Weißen ist aber Andreas Farny, der als Kapitän seine Mannschaft aufs Eis führt. Die Verteidigung erlitt durch die Verletzung von Importspieler Calabrese einen herben Dämpfer, mit Fredrik Widen wurde aber bereits ein vielversprechender Ersatz verpflichtet, der sich bislang gut einfügte. Im Tor der Islanders steht mit David Zabolotny ein echter Könner seines Fachs. Nicht nur einmal sind die Maustädter an ihm und seinen Paraden fast verzweifelt. In dieser Saison jedoch hatten die Indians stets das bessere Ende für sich, alle Derbysiege sicherte sich der ECDC und geht damit sicherlich als Favorit in die Partie.

Im Kader der Indianer gibt es vor dem Spiel keine Neuigkeiten. Das Team wird aller Voraussicht nach mit derselben Aufstellung wie beim grandiosen Heimsieg gegen Landshut auflaufen. Ob vor dem Schließen des Transferfensters am Donnerstag noch eine Verstärkung nach Memmingen gelotst werden kann, ist ungewiss. Eine kleine Veränderung gibt es allerdings auf der Trainerbank der Maustädter. Sergejs Boldavesko wird Headcoach Sergej Waßmiller als Co-Trainer in der laufenden Spielzeit unterstützen. Der 48 Jahre alte Deutsch-Lette wird damit erneut Teil des Memminger Trainerteams, was der Verein und Trainer Waßmiller sehr begrüßen.

Autor:

Michael Franz aus Kempten

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