Sportlicher Austausch beim FC Memmingen
Landtagsabgeordneter Max Deisenhofer: "Nicht nur über Bundesliga den Kopf zerbrechen"

Sportpolitisches Gespräch: Der Landtagsabgeordnete Max Deisenhofer (Bündnis 90/Die Grünen / links im Bild) zu Gast beim FC Memmingen.
  • Sportpolitisches Gespräch: Der Landtagsabgeordnete Max Deisenhofer (Bündnis 90/Die Grünen / links im Bild) zu Gast beim FC Memmingen.
  • Foto: Mathias Endres
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Zu einem sportpolitischen Austausch hat der Landtagsabgeordnete Max Deisenhofer (Bündnis 90/Die Grünen / links im Bild) bei den klassenhöchsten Vertretern im Allgäu in ihrem Sportarten, dem ESV Kaufbeuren (Eishockey) und FC Memmingen (Fußball) vorbeigeschaut, um sich ein Bild an der Basis zu machen, welchen Auswirkungen die Corona-Krise hier hat. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die durch die Corona-Pandemie erschwerten Rahmenbedingungen auch für den Fußballsport und die Hilfestellungen durch die öffentliche Hand.

Der 3. Vorsitzende Prof. Dr. Kai-Uwe Marten (rechts) erläuterte dem sportpolitischen Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion ausführlich die Arbeit des FC Memmingen und die Maßnahmen, die zur Existenzsicherung des Vereins in der Krise bisher getroffen wurden. Von Seiten des Freistaats war die Verdopplung der Vereinspauschalen hilfreich, was im Fall des FC Memmingen zusätzlich einen mittleren vierstelligen Betrag ausmacht. Die von der Staatsregierung aufgelegte einmalige Soforthilfe für gemeinnützige Vereine zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen, war für den FCM kein Thema, weil durch die vorausschauend getroffenen, nicht immer populären vereinsinternen Entscheidungen hier bislang Engpässe verhindert werden konnten.

Marten unterstrich, dass jetzt von der Politik dringend Perspektiven aufgezeigt werden müssen, ob und wann wieder ein Spielbetrieb mit den damit verbundenen Einnahmen möglich sein kann."Vereine wie der ESV Kaufbeuren und der FC Memmingen brennen darauf, ihre Spiele wieder vor Publikum auszutragen. Ich wünsche mir, dass sich die politischen Entscheidungsträger*innen nicht nur über die Fußball-Bundesliga den Kopf zerbrechen, sondern auch Klubs wie diesen beiden Lösungen aufzeigen und damit der Region zwei Aushängeschilder bewahren", versprach Deisenhofer sich hier weiter einzusetzen.

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