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Heimniederlage: ECDC Memmingen unterliegt Eisbären aus Regensburg mit 3:6

ECDC Memmingen - Eisbären Regensburg 3:6
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  • Foto: Siegfried Rebhan
  • hochgeladen von Holger Mock

Der ECDC Memmingen muss sich am Ende den abgeklärten Gästen geschlagen geben. Die Eisbären aus Regensburg entführen drei Punkte vom Hühnerberg, über 2000 Zuschauer sind am 4. Spieltag der Oberliga-Süd Zeuge einer couragierten Leistung der jungen Memminger Mannschaft.

Am Ende waren die Gäste zu abgebrüht und eiskalt vor dem Tor. Die Indians machten sich das Leben durch defensive Fehler selbst zu schwer und konnten das Topteam nicht über die ganze Partie in Schach halten. Erneut ohne die etablierten Pokovic, Stotz und Schirrmacher in der Verteidigung, gingen die Indians in das zweite Heimspiel der Saison. Krankheitsbedingt musste der ECDC außerdem auf Torhüter Joey Vollmer und Angreifer Dennis Miller verzichten, kurz vor der Partie stieß mit dem 17 jahre alten Angreifer Julian Straub ein neuer Spieler zum Team, der die Indians in Zukunft unterstützen wird.

Das Spiel im ersten Abschnitt war dennoch sehr ansehnlich und vom Tempo hoch. Die Indians waren es dann auch, welche die Führung erzielen konnten. Tim Bullnheimer ließ gekonnt Regensburgs Torhüter aussteigen, nachdem er von Samir Kharboutli bedient wurde (14.). Vier Minuten später folgte die Antwort der Gäste, die durch Lukas Mühlbauer zum Ausgleich kamen.

Im Mittelabschnitt ließen beide Teams zunächst sehr wenig zu, zwingende Chancen waren kaum vorhanden, ehe der Gast aus der Oberpfalz eiskalt zuschlug. Innerhalb von einer Minuten erzielten Fabian Herrmann und Peter Flache zwei Treffer für die Eisbären, die nun Oberwasser hatten. Die junge Verteidigung der Indianer war gefordert und hielt bis kurz vor Drittelende den Angriffen stand, fast mit der Sirene sorgte Jakob Weber aber für die Vorentscheidung, als er das 4:1 erzielen konnte.

Die Indians nun unter Druck und gleich mit der passenden Antwort. Ein frühes Überzahlspiel konnte verwertet werden und Marvin Schmid brachte die Maustädter noch einmal zurück in die Partie. Der starke Raphael Fössinger im Regensburger Tor verhinderte mit seinen Abwehrkollegen das nächste Tor der Indians und die damit verbundene Aufholjagd. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 53. Minute, als die Eisbären mit einem weiteren Doppelschlag das Spiel endgültig für sich entschieden. Das Tor von Benedikt Böhm gegen seine ehemaligen Kollegen war dann nur noch Ergebnis-Kosmetik und konnte die Niederlage gegen das Spitzenteam nicht mehr verhindern.

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