Handball
Handballer des TSV Ottobeuren hoffen auf erfolgreichen Saisonstart

Mit dem schwäbischen Nachbarschaftsduell gegen den TSV Haunstetten beginnt für die Handball-Herren des TSV Ottobeuren (TSVO) am morgigen Samstag die neue Bayernliga-Saison. Anwurf für das Heimspiel in der Dreifachturnhalle ist um 20 Uhr. Personell gab es beim TSVO im Sommer einen tiefgreifenden Umbruch. Harald Michaeler übernahm zum 1. Juni die 'Trainergeschäfte' von Vorgänger Thomas Lang. Sieben Spielerabgängen stehen acht Neuverpflichtungen gegenüber. Der Kader präsentiert sich runderneuert und verjüngt. Der vom TV Memmingen zurückgekehrte Routinier Daniel Berkessel soll künftig den Leitwolf geben.

Coach Michaeler versuchte in der Vorbereitungsphase, seinen Akteuren eine neue Spielphilosophie einzuimpfen. Diese lautet Tempo-Handball in beide Richtungen. Man darf gespannt sein, wie gut das Team das neue System zum Ligastart bereits verinnerlicht hat.

Mit dem TSV Haunstetten wartet nach Ansicht des Trainers jedenfalls gleich mal ein harter Prüfstein. 'Das wird eine Schlacht werden. Ich brauche zwölf Krieger, um diese Schlacht zu gewinnen', formuliert Michaeler betont martialisch. Auch bei den Haunstettern hat sich zwischen den Spielzeiten Einiges verändert.

Udo Mesch, 50, löste Langzeit-Coach Stefan Ebert ab. Zudem mussten die Rot-Weissen den Verlust einige Leistungsträger hinnehmen. Als Reaktion darauf übernahmen sie sämtliche Spieler ihrer Bundesliga-A-Jugend in den Aktivenbereich. Reichlich Bewegung also im Kader.

Michaeler erweist dem Gegner großen Respekt: 'Mit ihrer offensiven Abwehr spekulieren die Haunstetter auf viele Ballgewinne. Sie haben große Rückraumspieler in ihren Reihen und agieren sehr körperbetont'. Seine Mannschaft müsse viel Bewegung im eigenen Angriffsspiel dagegensetzen, so der Ottobeurer Neu-Coach weiter.

Akzente setzten die Augsburger auch häufig über ihre Kreis-Position, verrät Michaeler. Genau wie der Trainer erwartet auch TSVO-Handball-Vorsitzender Willi Höbel 'eine umkämpfte und enge Begegnung'. Was nicht weiter verwunderlich wäre, denn auch in den letzten Jahren lieferten diese Duelle stets knappe Ergebnisse.

Beim jüngsten Vergleich mussten die Gelb-Schwarzen mit einem Heim-Remis (21:21) leben. Mit der Unterstützung des Publikums soll diesmal ein Sieg gelingen. 'Ich hoffe auf einen großen Zuschauerzuspruch mit einer stattlichen Kulisse', sagt Höbel.

So will der TSV Ottobeuren gegen den TSV Haunstetten spielen:

Zoltan Varga, Christoph Schwarz, Tibor Somogyi (alle Tor); Patrick Kofler, Manuel Fiebig, Philipp Dündar, Attila Susan, Alexander Stöhr, Andras John, Benedikt Bartenschlager, Luca Kaulitz, Michael Höbel, Christian Schaupp, Daniel Berkessel, Markus Müller.

Es fehlen: Tim Ramsauer (Urlaub), Christian Stumpf (Auslandsstudium).

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