Sport
Handball: TSV Ottobeuren verpatzt Rückrundenstart

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Die Rückrunde nach der Pause hätte für die Handballer des TSV Ottobeuren durchaus besser anfangen können. Sowohl die Herren als auch die TSVO-Damen konnten ihre Auswärtsspiele nicht gewinnen. Die Herren verloren an bereits schmerzlich bekannter Stelle. Noch nie konnten die Handballer aus dem Unterallgäu gegen den TuS Fürstenfeldbruck gewinnen, auch am vergangenen Samstag änderte sich nichts an der Serie. Mit zehn Punkten Unterschied wurden die Bayernligisten nach einem 33:23 wieder ins Allgäu geschickt.

Von Beginn an fehlte den Gästen die erforderliche Einstellung zum Spiel und zum Gegner. Der TSVO präsentierte sich langsam und statisch. Gegen den modernen Tempohandball des Tabellenführers konnten die Gäste damit wenig ausrichten.

Auch die Defensive wackelte mehrfach. Die Konsequenz war ein beträchtlicher 5:16-Rückstand, den Ottobeuren bis zur Pause zumindest auf acht Tore Rückstand verkürzen konnte. Auch in der zweiten Hälfte blieben die Fürstenfeldbrucker klar tonangebend.

Trainer Lang unzufrieden

Sie lagen stets mit acht bis zehn Treffern Vorsprung in Führung. Das Fazit: Kein Allgäuer Spieler fand in der Wittelsbacher Halle an diesem Abend zu seiner Normalform. Trainer Thomas Lang war sichtlich unzufrieden: 'Man kann sicher in 'Bruck' verlieren, aber es kommt auch immer auf das 'Wie' an.

In dieser Hinsicht war ich heute mit sehr wenigen Dingen einverstanden'. Und der Coach nannte auch die Ursachen aus seiner Sicht: 'Einige haben sich wohl schon wieder vom Tabellenplatz blenden lassen. Aber im Abstiegskampf müssen Tugenden wie Leidenschaft, Einsatz und Kampfkraft abgerufen werden.'

Tugenden, die in Fürstenfeldbruck zu wenig zum Ausdruck kamen. Erfreulich indes: Kreisläufer Achim Wittlinger erzielte sieben Tore und gefiel auch sonst mit großem Kampfgeist. Ein positiver Aspekt war auch die schnelle 'Wiedereingliederung' von Rückkehrer Johannes Erhart.

Frauen verlieren in Taufkirchen 21:16

Auch die Siegesserie der Damen ist am letzen Wochenende gerissen. Der Herbstmeister kassierte allerdings erst die zweite Niederlage in der laufenden Saison. Beide gegen den SV-DJK Taufkirchen. Zwischen beiden Pleiten lag eine bemerkenswerte Serie von zwölf gewonnenen Partien.

In Taufkirchen starteten die TSVO-Frauen sehr nervös. Im Angriff verzettelten sie sich häufig in Einzelaktionen. Die Durchschlagskraft fehlte. Zum Seitenwechsel hatten die Allgäuerinnen sieben Tore Rückstand.

Trotz Niederlage Tabellenführer

In der zweiten Hälfte boten sie zwar eine vernünftige Abwehrleistung, doch das Angriffsverhalten war zu fehlerhaft. Die Ottobeurerinnen vergaben beste Tormöglichkeiten. Am Ende verloren sie mit fünf Treffern Unterschied. Trotz der Niederlage bleiben die TSVO-Frauen unverändert Spitzenreiter.

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