Handball
Handball: Direktduell für TSV Ottobeuren im Abstiegskampf

Brisantes Auswärtsspiel für die Handballer des TSV Ottobeuren (TSVO): Am Sonntag treffen sie auf einen direkten Mitbewerber im Ringen um den Bayernliga-Klassenerhalt – den HSC 2000 Coburg II. Das in der Coburger Angerhalle stattfindende Duell der Tabellennachbarn Coburg (Platz 12/6:14 Punkte) und Ottobeuren (13/4:16) beginnt um 16 Uhr.

Auf ihrer Internetseite kündigen die Gastgeber das Spiel als 'Abstiegsgipfel' an. Die Oberfranken können dabei auf Akteure aus ihrer ersten Mannschaft bauen. Diese steht aktuell in der höherklassigen 3. Liga-Ost auf Platz zwei und spielt schon samstags in Cottbus.

Einige Drittliga-Akteure des HSC könnten also per Doppelspielrecht tags darauf gegen den TSVO auflaufen. Coburgs Andreas Wolf ist aktuell mit 80 Toren drittbester Liga-Torschütze. Lukas Lutz und Stefan Schuhmann folgen in der Coburger 'Top-Drei' der besten Werfer.

Der Rückraum ist die gefährlichste Waffe des HSC. Zwar sind die Coburger in punkto geworfener Tore das viertbeste Team der Liga. Doch gleichermaßen sind sie nach Gegentoren auch das abwehrschwächste. Im HSC-Problembezirk `Defensive´ liegt also die Chance für die Ottobeurer.

Diese wollen endlich ihre ersten Auswärtspunkte einfahren. Im Direktduell mit einem Abstiegskandidaten erkämpft, hätten diese eine sportlich hochwertige und wohl auch moralisch wertvolle Wirkung. 'Trotz der prekären Situation haben wir eine gute Stimmung in der Mannschaft', gibt sich der Handball-Vorsitzende des TSVO, Willi Höbel, optimistisch.

Abgesehen vom langzeiterkrankten Tim Ramsauer wird der TSVO voraussichtlich mit einem kompletten Kader antreten können. Aus den bis zur Winterpause anstehenden drei Rest-Partien gegen Coburg II, Bayreuth und Unte-haching seien vier Punkte notwendig, sagt Höbel.

Trainer Harald Michaeler stärkt er abermals den Rücken: 'Es gibt keine Veranlassung, an der Trainersituation etwas zu verändern. Und wir werden das auch nicht tun'.

So wollen sie spielen

Der Kader des TSV Ottobeuren: Zoltan Varga, Christoph Schwarz (beide Tor); Patrick Kofler, Alexander Stöhr, Andras John, Luca Kaulitz , Philipp Dündar, Michael Höbel, Daniel Berkessel, Markus Müller, Attila Susan, Christian Schaupp, Benedikt Bartenschlager.

Es fehlt: Tim Ramsauer (fällt voraussichtlich für den Rest der Hinrunde aus).

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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