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Handball: Damen des TSV Ottobeuren gewinnen gegen Oberhausen, Männer nur Remis

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Mit einem klaren Heimsieg gegen den BSC Oberhausen haben die Landesliga-Spitzenreiterinnen des TSV Ottobeuren ihre Stärke unter Beweis gestellt. Bei den Herren gab es gegen Haunstetten nur ein Unentschieden. Aufstiegschancen gegen Abstiegskampf - beim TSVO gibt es beides. Das ersatzgeschwächte Team begann gut und führte mit 4:1. Isabel Puttner und Cosima Eckermann erzielten schöne Tore aus dem Rückraum. Melanie Hefele gelang erneut ein starkes Spiel.

Judith Sonnbergers Effizienz bei den Siebenmeter-Würfen war ebenfalls überzeugend. Weil sich Abwehr und Angriff gleichermaßen formstark präsentierten, erspielten sich die Gastgeberinnen eine Fünf-Tore-Pausenführung.

Diesen Vorsprung konnten sie in der zweiten Hälfte sogar noch ausbauen. Zwischenzeitlich lag Ottobeuren gegen die Oberbayern mit 27:18 in Führung. Feldspielerin Bettina Braun wechselte ins Tor. Schließlich feierten die Gastgeberinnen einen klaren Sieg.

Mit 26:4 Punkten liegen sie nun nach wie vor vier Zähler vor dem ärgsten Widersacher HG Ingolstadt. In dem Tempo und der Spielklasse ist der TSVO der Aufstiegsaspirant der Handball-Landesliga.

Bayernliga: Gegen Haunstetten nur ein 21:21-Unentschieden

Ottobeurens Männer spielten nicht so souverän, wie ihre Kolleginnen. Die Handballer des TSV Ottobeuren sind im Heimspiel über den direkten Konkurrenten TSV Haunstetten nicht über ein 21:21 (8:10)-Unentschieden hinausgekommen.

Aber sie konnten immerhin einen Punkt dazugewinnen. Im Abstiegskampf keine unwichtige Sache. Vor rund 375 Zuschauern in der Ottobeurer Dreifachturnhalle hatten die Augsburger Gäste den besseren Start (2:5). Etwas verspätet zeigten die Gastgeber dann, dass sie von Anfang an hellwach waren - wie dies TSVO-Trainer Thomas Lang im Vorfeld angekündigt hatte.

Sie drehten das Spiel und lagen nach etwa einer Viertelstunde knapp in Führung. Es folgten etliche Hinausstellungen auf Haunstetter Seite. Das Feld wäre nun bereitet gewesen für Ottobeuren, doch mit den entstandenen Überzahlsituationen gingen die Gelb-Schwarzen viel zu fahrlässig um.

"Angsthasenhandball"

'Das Überzahlspiel war katastrophal', nahm TSVO-Handball-Vorsitzender Willi Höbel, 56, kein Blatt vor den Mund. 'Ich verstehe die Nervosität einiger Spieler nicht', rätselte er. Trainer Lang sprach in diesem Zusammenhang gar von 'Angsthasen-Handball'. Die Konsequenz aus dieser Schwächephase war ein Zwei-Tore-Rückstand zur Pause.

In der zweiten Hälfte zeigten die Ottobeurer einen starken Willen und zogen das Spiel auf ihre Seite. Keeper Stefan Albrecht, 35, parierte einen Siebenmeter-Wurf und Johannes Erhart markierte zwei Tore binnen zwei Minuten. Es dauerte aber bis zur 46. Minute, ehe die Unterallgäuer wieder die Führung übernehmen konnten (16:15 / Benedikt Bartenschlager).

Als Gunther Kotschmar drei Spielminuten später auf 18:15 gestellt hatte und 'sein' Team damit fünfmal in Serie getroffen hatte, schien der jetzt beflügelte TSVO gute Aussichten auf den gewünschten Heimsieg zu besitzen. Doch die Heimmannschaft brachte den möglichen Sieg nicht ins Ziel, weil es ihr an diesem Abend offenbar an der dazu nötigen Souveränität fehlte.

So haben die Frauen des TSV Ottobeuren gespielt:

Gerl, Braun (1 Tor); Hefele (7), I. Puttner (3), Dittmann, Sonnberger (6), Urlbauer (3), Keßler (1), Hackl (1), Eckermann (3), Schuler, Isselbächer (1), Köpf (3), Kofler (1).

Und so die TSVO-Herren:

Zoltan Varga (1.-42. Min.), Stefan Albrecht (43.-60.); Thomas Schaffer, Achim Wittlinger (3 Tore), Philipp Dündar, Attila Susan, Roman Polyfka (1 Tor/davon 1 Siebenmeter), Andras John (4 Tore/davon 1 Siebenmeter), Benedikt Bartenschlager (1), Johannes Erhart (3), Gunther Kotschmar (1 Tor/davon 1 Siebenmeter), Stefan Bartenschlager (6), Michael Höbel (1), Christian Stumpf (1)

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