Auswärtssieg
Handball-Bayernliga: TSVO siegt verdientermaßen mit 31:29 in Bayreuth

Handball-Bayernligist TSV Ottobeuren (TSVO) hat sein Auswärtsspiel beim HaSpo Bayreuth mit 31:29 (15:11) gewonnen. Durch den Sieg im allerersten Auswärtsspiel der neuen Saison in Bayreuth haben die Ottobeurer seit über anderthalb Jahren wieder eine Partie in fremder Umgebung gewonnen. Noch in der vergangenen Spielzeit waren sie in sämtlichen 13 Auswärts-Begegnungen leer ausgegangen.

Zum Spiel in Oberfranken: Der TSVO musste in der Wagnerstadt ohne ein fehlendes Spieler-Trio - bestehend aus Alexander Stöhr, András John und Tim Ramsauer - auskommen. Dennoch erspielten sich die Gäste eine frühe 4:2-Führung, die die Bayreuther später jedoch ausgleichen konnten.

Gegen Ende der ersten Hälfte sah TSVO-Neuzugang Elmar Romanesen korrekterweise die Rote Karte, weil er seinen Gegenspieler bei einer Abwehraktion unabsichtlich im Gesicht getroffen hatte. Diese personelle Schwächung schien die Gäste aber zu beflügeln, denn jetzt rückten sie als Gruppe noch enger zusammen und lagen zur Pause mit 15:11 in Front.

Einen hervorragenden Eindruck hinterließ der insgesamt zehnfache TSVO-Torschütze Patrick Kofler. Mittels zweier schneller Tore zu Beginn des zweiten Spielabschnitts bauten die Unterallgäuer ihren Vorsprung dann sogar auf sechs Treffer aus (17:11).

Den Bayreuthern gelang später aber der erneute Ausgleich (20:20). Ein ähnliches Fiasko wie vor Wochenfrist bei der Heimpleite gegen Sulzbach, als die Ottobeurer in der Endphase einen möglichen Erfolg leichtfertig verschenkt hatten, lag nun in der Luft.

Doch diesmal blieben sie stark – sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff. Keeper Zoltan Varga hielt prächtig und Michael Höbel setzte mit einem Kempa-Tor sogar ein 'künstlerisches Glanzlicht'. Die Bayreuther antworteten mit Dauerdruck, den Sieg fuhren letztlich aber die Allgäuer ein.

Der erste Auswärtssieg seit genau 566 Tagen war nach einer kämpferischen Vorstellung, die von einem Top-Teamgeist getragen wurde, uneingeschränkt verdient. 'Wir sind in der Saison angekommen. Aber es gibt noch viel Arbeit', bilanzierte Trainer Thomas Lang nach dem Spiel.

So haben sie gespielt

TSVO: Zoltan Varga, Tibor Somogyi (Torhüter); Patrick Kofler (10 Tore), Péter Soós (2), Benedikt Bartenschlager (6), Luca Kaulitz (1), Michael Höbel (2), Christian Schaupp (1), Markus Müller (7 Tore/davon 2 Siebenmeter), Elmar Romanesen (1), Christian Stumpf (1). – Rote Karte Romanesen (TSVO/23.)

Zuschauer rund 150 - Schiedsrichter Ramin Nasseri-Rad / Dirk Schmidt (1880 München / ASV Dachau).

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