Kirche
Fußball: Böhens Ministranten qualifizieren sich für Diözesanentscheid der Junioren

Normalerweise stehen sie Sonntag für Sonntag am Altar, helfen dem Pfarrer und spielen eine wichtige Rolle bei der Feier von Gottesdiensten: Die Ministrantinnen und Ministranten in der katholischen Kirche. Dass sie aber nicht nur ministrieren, sondern auch kicken können, bewiesen sie einmal mehr beim Ministrantenfußballturnier der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit in Memmingen.

25 Mannschafen aus dem ganzen Unterallgäu nahmen am Turnier teil. Sie kämpften um die Pokale im Junior-Cup (Ministranten bis zu einem Alter von 15 Jahren) und im Senior-Cup (Ministranten ab 15 Jahren).

Mit den Mannschaften reisten auch ihre Fans mit an, sodass sich in der Memminger Halle rund 400 kirchlich und sportlich engagierte Kinder und Jugendliche tummelten.

'Wir sind jedes Jahr dabei', erzählten die Ottobeurer Ministranten Dorothee Zedelmayer und Fabian Birkenmeier. Das Turnier stärke den Zusammenhalt unter den kirchlich engagierten Kindern und Jugendlichen, stellten sie fest. Das Besondere am Ministrantenfußball sei, dass alle Teilnehmer an Gott interessiert seien.

'Ich finde es gut, dass wir das Turnier immer mit einem Gebet beginnen', meinte Dorothee Zedelmayer. Das wirke sich auch auf den Fair-Play-Gedanken beim Fußballspielen aus, erklärten sie und feuerten mit Trommeln und Fan-Rufen ihre Mannschaften an.

Für den ersten Platz hat es leider nicht ganz gereicht. Die Ottobeurer 'Minis' nehmen es gelassen: 'Wir sind hier nicht nur auf Gewinn aus', meinten sie schon vor Turnierende.

Den Junioren-Cup gewannen zum dritten Mal in Folge die Ministranten aus Böhen. Sie dürfen nun den Wanderpokal behalten. Die Plätze zwei und drei belegten die Ministranten aus Oberegg und Mohrenhausen.

Im Senior-Cup belegten die Ministranten der Mindelheimer Stadtpfarrei St. Stephan den ersten Platz, während die Türkheimer 'Minis' und die Messdiener aus Ottobeuren den zweiten und dritten Platz belegten.

Zufrieden zeigte sich die Turnierleitung: 'Der Mini-Arbeitskreis ist ein Team, das super arbeitet', lobte Pastoralreferentin Stephanie Scherer ihre ehrenamtlichen Mitstreiter. Der Arbeitskreis bewältige die beachtliche Leistung, ein Turnier mit 25 Mannschaften durchzuführen.

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