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FC Memmingen will in Ingolstadt gleich nachlegen

Das Durchatmen über den ersten Sieg in der noch recht jungen Regionalliga-Saison war beim FC Memmingen deutlich zu hören. Nach dem 4:2 Heimsieg am Dienstagabend gegen den SV Seligenporten bleibt aber nicht viel Zeit zum Durchschnaufen. Zum Abschluss der ersten 'englischen Woche' geht es schon am Freitagabend (19 Uhr) beim FC Ingolstadt weiter.

Die Lage: Die Ingolstädter Bundesliga-Reserve kam zum Start bei den Bayern-Amateuren mit 0:5 unter die Räder und hatte auch beim 1:3 in Bayreuth nicht viel zu bestellen.

Beim aktuellen Schlusslicht will der FCM gleich nachlegen und am vierten Spieltag den Sprung in die vordere Tabellenhälfte schaffen.

Der Gegner: Bekannteste Namen beim FCI II sind Trainer und Ex-Profi Stefan Leitl (39) und Patrick Hasenhüttl (20), Sohn von Leipzig-Coach Ralf Hasenhüttl. Mit dem 27-jährigen Jonathan Kotzke (u.a. Wiesbaden, Chemnitz, Aalen, Regensburg, 1860 München) wurde ein zweitliga-Erfahrener Führungsspieler verpflichtet.

Er soll die nochmals verjüngte Mannschaft führen. Das FCM-Personal: Bis auf die Langzeitverletzten sind die Memminger in der Freitagspartie wieder komplett. Sebastian Schmeiser fehlte krank gegen Seligenporten, Fabian Lutz aus Studiengründen.

Beide rücken wieder auf ihre angestammten Positionen in der Abwehr. Auch Cheftrainer Stefan Anderl ist wieder zurück. Er war eigens für das Seligenporten-Spiel von einer beruflichen Fortbildung aus Italien angereist und war gleich nach dem Abpfiff wieder zurückgefahren.

Die Trainingsleitung in dieser Woche und Vorbereitung auf das Ingolstadt-Gastspiel hat Co-Trainer Andreas Köstner übernommen. Bisherige Vergleiche: Die Bilanz spricht leicht für Memmingen (7 Sieger, 4 Unentschieden, 5 Niederlagen).

In der vergangenen Saison konnte der FCM einen hohen 5:1 Auswärtssieg in Ingolstadt landen, zuhause gab es einen klaren 3:0 Erfolg. Der Pokal: Am Sonntag wird vor der Zweitliga-Partie zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Kaiserslautern die erste Hauptrunde im BFV-Toto-Pokal ausgelost.

64 Mannschaften sind qualifiziert. Der FC Memmingen befindet sich unter den acht Vereinen im nicht leichten Regionaltopf 6 mit den Kreissiegern SV Ungerhausen (Kreisliga) und TSV Burgau (Kreisliga). Außerdem sind hier der Landesligist Türk SV Augsburg, die Bayernligisten TSV Schwaben Augsburg und TSV Schwabmünchen sowie Regionalliga-Konkurrent FV Ilertissen vertreten.

Zunächst dürfen sich die Kreissieger ihre Gegner aussuchen, danach werden die weiteren Partien gelost. Sollten die Kreissieger sich nicht die Allgäuer herauspicken, dann kann schon in der ersten Runde mit einem Bayernligisten ein vergleichsweise schwerer Gegner drohen. Gespielt werden die Partien am 8./9. August.

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