Fußball
FC Memmingen will erneut ins Pokal-Halbfinale stürmen

Dem Fußball-Regionalligisten FC Memmingen bietet sich am Mittwochabend die große Chance, wie im Vorjahr und insgesamt zum dritten Mal ins bayerische Pokal-Halbfinale einzuziehen. Die Viertelfinal-Begegnung im BFV-Toto-Pokal, wie der Wettbewerb offiziell heißt, beim Liga-Konkurrenten SpVgg Oberfranken Bayreuth wird um 17.30 Uhr angepfiffen.

Weil das Hans-Walter-Wild-Stadion wegen Sanierungsmaßnahmen noch gesperrt ist, wird auf dem Platz des SC Kreuz Bayreuth gespielt. Flutlicht gibt es hier nicht, deshalb der frühe Anpfiff zu einer nicht gerade zuschauerfreundlichen Zeit.

Es treffen zwei ambitionierte Mannschaften aufeinander, die das große Ziel haben, in die DFB-Pokal-Hauptrunde zu erreichen. Memmingen hat das noch nie geschafft, Bayreuth war schon dabei, zuletzt 2007 und auch schon mal 1980, als der FC Bayern München sogar sensationell mit 1:0 geschlagen wurde.

Von einem solchen, vielleicht möglichen Traumlos sind heuer beide noch maximal drei Siege entfernt, darüber hinaus geht es auch schon im bayerischen Wettbewerb um nicht ganz verachtenswerte Preisgelder. Der FC Memmingen nimmt die Aufgabe nach Worten von Trainer Stefan Anderl sehr, sehr ernst.

Alle Spieler haben einen Tag Urlaub genommen, um dabei sein und sich rechtzeitig auf den Weg machen zu können. Um 11 Uhr fährt der Mannschaftsbus ab. Darinsitzen wird die bestmögliche Besetzung, also die erste Elf. Nachdem es in der Punkterunde mit dem dritten Tabellenplatz so gut läuft und der Rest der Saison unbeschwert angegangen werden kann, liegt ein Hauptaugenmerk nun auf dem Pokal.

Trainer Stefan Anderl würde den Wunsch von Präsident Armin Buchmann nur allzu gerne erfüllen, dass im kommenden Sommer ein attraktiver Bundesligist in Memmingen auflaufen müsste. Wohlwissend, dass dieser Traum auch schnell vorbei sein kann.

Die Chance, in Bayreuth die Fahrkarte für die nächste Runde zu lösen, steht bei 50 zu 50. Denn auch der Gegner hat einen äußerst guten Lauf, ist in der Liga nach der Winterpause noch ungeschlagen. Zwei Treffen gab es in dieser Spielzeit bereits.

Die Ergebnisse aus FCM-Sicht: Ein 2:2 Unentschieden zuhause und ein 2:0 Sieg kurz vor dem Winter bei der Spielvereinigung, die damals im Ausweichquartier Weismain antrat. Wenn es dieses Mal nach 90 Minuten noch keinen Sieger gibt, folgt sofort ein Elfmeterschießen bis zur die Entscheidung.

Memmingens Torjäger Stefan Schimmer hat sechs seiner 20 Saisontreffer vom Punkt aus erzielt, versemmelte zuletzt beim 2:0 Heimsieg über den VfR Garching aber einen Strafstoß. Sonderschichten gibt es laut Anderl dafür nicht, sondern Elfmeterschießen üben wir am Ende von jedem Training.

Der nächste Pokalgegner wird für den Gewinner schon am Dienstagabend feststehen, wenn bereits Bayernligist FC Amberg und Regionalligist FC Schweinfurt aufeinandertreffen. Die weiteren Viertelfinalbegegnungen lauten SV Wacker Burghausen gegen die SpVgg Unterhaching (Mittwoch, 19 Uhr) und SpVgg Erlangen gegen den FC Sturm Hauzenberg (5. April).

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