Aufstiegsspiel
Erkheim unterliegt zwar 0:1, rückt aber dennoch in Bezirksliga nach

1200 Zuschauer sahen auf dem Sportplatz in Wolfertschwenden eine dramatische Begegnung um den Aufstieg in die Bezirksliga Süd, das der TSV Sulzberg knapp mit 1:0 für s ich entschied. Am Ende hätte es der großen Anspannung nicht bedurft, denn wegen des Aufstiegs von Sonthofen in die Landesliga steigen beide Teams in die Bezirksliga Süd auf.

Die Oberallgäuer erspielten sich gleich in der ersten Viertelstunde ei-nige Chancen, meist eingeleitet von Spielertrainer Schöll, die der TVE jedoch mit Glück und Geschick zu vereiteln wusste. Die Erkheimer Abwehr um den technisch versierten Libero Christa und Torhüter Stetter überstand jedoch den Druck der Sulzberger.

Im Angriff der Erkheimer ging die größte Gefahr von den laufstarken und quirligen Stürmern Christian und Robert Ness aus. Die Erkheimer versuchten meist mit langen Bällen nach vorne zu kommen, jedoch ohne Erfolg. Gegen Ende der ersten Hälfte befreite sich Erkheim vom Druck und riss das Spielgeschehen an sich.

Erkheim fehlt ein << Knipser >>

Auch in der zweiten Spielhälfte blieb der TVE am Drücker und überzeugte durch seine Laufstärke und konditionelle Überlegenheit. In der 51. und 52. Minute zwei Riesenchancen durch Vogel und Hebel, aber ein Treffer wollte nicht fallen. Letztlich fehlte den Günztalern ein << Knipser >>.

Jetzt nahm das Spiel, mit dem Schiedsrichter Mayr einige Mühe hatte, auch an Härte zu. Sulzberg konnte sich nur durch gelegentliche Konter vom Angriffsdruck des TVE befreien. Nach einer Standardsituation kam Sulzberg in der 85. Minute durch seinen Spielertrainer Michael Schöll zum umjubelten 0:1, als er einen Freistoß aus kurzer Distanz unhaltbar ins Erkheimer Gehäuse verlängerte. Sulzberg jubelte, Erkheim war tief enttäuscht, stürmte in den letzten Minuten aber weiter, der Torerfolg blieb dem Team jedoch verwehrt.

Durch den Aufstieg des FC Sonthofen in die Landesliga rückt jetzt aber auch der TVE als Verlierer die-ses Endspiels in die Bezirksliga Süd nach und feierte damit ein nachträgliches Happy-End einer starken Saison.

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