Fußball
Entscheidung im Elfmeterschießen: FC Memmingen erreicht nächste Runde des BFV-Toto-Pokals

Das Positive vorweg: Der FC Memmingen steht im Achtelfinale des BFV-Toto-Pokals und hat auch das vierte Auswärtsspiel hintereinander (zwei Punkt- und zwei Pokalbegegnungen) gewonnen. Am Dienstagabend beim Landesliga-Dritten brauchten die Memminger für das Weiterkommen aber eine gehörige Portion Dusel und siegten mit 6:5 (1:0/2:2) nach Elfmeterschießen.

FCM-Trainer Stephan Baierl schickte an früherer Wirkungsstätte eine bunt gemischte Truppe aufs Feld. Aus der Startelf von 2:1 Regionalliga-Sieg in Nürnberg liefen nur Mario Jokic und Michael Heilig von Beginn an auf. Am Ende musste der Coach aber doch noch seine Stammoffensive mit Fatjon Celani, Furkan Kircicek und Jannik Rochelt aufbieten, um wenigstens nach einen 1:2 auf Gleichstand zu stellen und das fällige Elfmeterschießen zu erzwingen. Hier wurde Torhüter Fabio Zeche mit zwei parierten Elfern zum Matchwinner.

Ichenhausen präsentierte sich vor 320 Zuschauern frech und hatte schon in der ersten Halbzeit mehr Zug zum Tor, auch durch Freistoßsituationen, die Memmingen eigentlich vermeiden wollte. David Remiger traf nach 20 Minuten zwar für den FCM, doch die Gastgeber meldeten sich nach der Pause zurück. Und wie: Drei Minuten nach Wiederbeginn erzielte der Ex-Memminger Kilian Kustermann den 1:1 Ausgleich. In der 59. Minute nutzte Julian Riederle das missglückte Ballgeschiebe der Abwehr aus – ihm wurde quasi der Ball einschussbereit serviert.

Weil der zweite Anzug nicht passte, mussten doch noch diejenigen ran, die Baierl schonen wollte. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß und langem Ball kam Ichenhausens Torhüter Patrick Wild heraus, Jannik Rochelt lief durch und schob ungehindert ein. 86 Minuten waren hier schon rum, mit der Brechstange wurde noch auf den Siegtreffer in der regulären Spielzeit gedrückt. Im Elfmeterschießen trafen Stefan Heger, Patrik Dzalto, Kircicek und Celani für den FCM – Zeche entschärfte zweimal. Mit Dusel weiter.

Die erwarteten Bruderduelle fielen im Übrigen aus. Bei Ichenhausen spielten zwar Marco Boyer und Denis Nickel. Bei Memmingen nahm der angeschlagene Philipp Boyer nur auf der Bank Platz, Marco Nickel stand nicht im Aufgebot.

Mit der SpVgg Bayreuth (in Hof) und dem VfB Eichstätt blieben zwei weitere Regionalligisten auf der Strecke. Die Achtelfinal-Begegnungen werden am Freitag ab 10.30 Uhr (live auf der Facebook-Seite des Bayerischen Fußballverbandes) ausgelost. Hierzu werden noch einmal regionale Gruppen gebildet, so dass noch keine weite Fahrt in Bayerns Norden droht. Voraussichtlich im „Memminer Topf“ dürften entweder der TSV 1860 München und/oder die SpVgg Unterhaching landen Die nächste Pokalrunde steigt bereits Anfang September.

Autor:

Andreas Schales aus Kempten

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