Trainingsauftakt
Der FC Memmingen trainiert wieder

Beim Trainingsauftakt des FC Memmingen wurde gleich ganz am Anfang deutlich, dass es mit einem stark verjüngten Kader in die neue Saison geht. 18, 19 und 20 waren die Altersangaben, die am öftesten genannt wurden, als sich die Spieler im Rund auf dem Südplatz im Stadion kurz vorstellten.

Mit Marcello Barbera war als Trainingsgast aus dem Nachwuchs sogar ein 17-jähriger beim gemeinsamen Start des Regionalliga- und Landesliga-Kaders. Es sind aber natürlich auch noch einige Recken mit Erfahrung geblieben, wie zum Bespiel Muriz Salemovic, der jetzt mit 27 Jahren der älteste Akteur ist. Daniel Eisenmann und Eddy Weiler zählen mit 26 nun auch zu den erfahrensten Akteuren im Team.

39 Spieler waren zum Auftakt beim Leistungs- und Laktattest dabei, darunter neun der zehn Neuzugänge. Lukas Stumpe vom BSK Neugablonz fehlte noch aus beruflichen Gründen. Vom bisherigen Regionalliga-Stamm weilen Torhüter Martin Gruber und Dennis Hoffmann noch im Urlaub. Sie stoßen die nächsten Tage dazu und verpassten am Wochenende auch die beiden ersten echten Übungseinheiten unter Stefan Anderl. Der neue Cheftrainer, der schnell den Ball ins Spiel brachte, will ein neues Spielsystem umsetzen. Mit vielen jungen, laufstarken Leuten soll es künftig offensiver zugehen. Dass dies eine Zeit brauchen wird, ist Anderl bewusst und will die nächsten vier Wochen nutzen, seine Vorstellungen von Fußball zu vermitteln.

Ganz komplett ist der Kader noch nicht. In den nächsten Tagen werden noch einige Spieler zum Probetraining erwartet, es könnten auch halbwegs prominente Gesichter darunter sein. Auf der linken Seite sieht Anderl noch Bedarf. Ansonsten ist er mit der Zusammenstellung des Kaders, an dem er in den vergangenen Monaten mit dem sportlichen Leiter Bernd Kunze mitgewirkt hat, recht zufrieden. Zeitdruck für Verpflichtungen gibt es nicht, bis Ende August ist das Wechselfenster für Vertragsamateure offen.

Die kommenden Wochen werden richtig intensiv. Zusätzlich zu den Einheiten und den Vorbereitungsspielen steht auch einiges abseits des Platzes auf dem Programm. So gibt es Unterweisungen zu den Doping-Richtlinien und zum Wettverbot, zu geänderten Fußballregeln. Alle Regionalliga-Spieler müssen sich bei Vereinsarzt Jan-Henrik Sperling einer medizinischen Untersuchung unterziehen. Die ist zwar nicht so umfassend wie im Profibereich, aber ohne Gesundheitscheck wird vom Verband keine Spielberechtigung erteilt. Damit sollen gesundheitlichen Risiken ausgeschlossen werden.

Regionalliga-Start ist am Donnerstag, 14. Juli, mit dem Eröffnungsspiel des SV Schalding-Heinig gegen den FC Schweinfurt 05. Der FC Memmingen wird voraussichtlich tags darauf mit einem Heimspiel gegen den Vize-Meister Wacker Burghausen gewinnen. In einer Woche soll laut BFV-Spielleiter Josef Janker der Terminplan stehen und veröffentlicht werden.

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