Handball
Bayernliga-Abstiegskampf: TSV Ottobeuren gegen TSV Simbach

Eine Partie mit zentraler Bedeutung im Abstiegskampf bestreiten die Bayernliga-Handballer des TSV Ottobeuren (TSVO) am Samstag ab 20 Uhr. In der Dreifachturnhalle ist dann der Tabellenvorletzte TSV Simbach (6:30 Punkte) zu Gast. Mit einem Heimsieg könnte der einen Rang besser platzierte TSVO (8:28) den Vorsprung auf seinen schärfsten Verfolger Simbach im Direktduell auf vier Zähler ausbauen.

'Ich erwarte von unserer Mannschaft, dass sie dafür alles in die Wagschale werfen wird', fordert TSVO-Handball-Chef Willi Höbel. 'Natürlich ist das ein Vier-Punkte-Spiel. Bei einer Niederlage hätten wir für die Restsaison eine ungünstige Ausgangsbasis. Denn dann hätten die Gäste den direkten Vergleich gewonnen (das Hinrundenspiel ging mit 27:23 an die Niederbayern; Anm. d. Red.).

Somit hätten sie bei Punktgleichheit am Saisonende die Nase vorn', betont Höbel. Um die Punkte im Allgäu zu behalten, 'müssen wir die Torwürfe besser vorbereiten und Gegenstöße der Simbacher unterbinden', meint der Ottobeurer Handball-Chef. Auf personeller Ebene müssen die Gelbschwarzen wohl Abstriche machen: Patrick Kofler fällt wegen einer Schulterverletzung wahrscheinlich aus. Der Einsatz des angeschlagenen Markus Müller (Fußverletzung) ist fraglich.

Positive Tendenzen gibt es bei Daniel Berkessel (Blessur am Daumen) und bei Luca Kaulitz. Weitere Akteure sind zudem durch Erkältungen gehandicapt. Zum Gegner: Der vom erst 28-jährigen Trainer Andreas Röss gecoachte TSV Simbach hat seine bisherigen fünf Rückrunden-Partien ausnahmslos verloren. Die Niederbayern bevorzugen einen schnellen und offensiven Handball. Für Torgefahr sorgen allen voran die Rückraum-Akteure Dominik Brodschelm und Lukas Aigner sowie Linksaußen Thomas Schmidtke. Brodschelms Mitwirken ist verletzungsbedingt jedoch ungewiss.

Am Samstag findet bereits ab 14 Uhr im Vorraum der Dreifachturnhalle eine Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarksspenderdatei (DKMS) statt. Der Auslöser: Die 14-jährige Schwester der TSVO-Spielerin Alina Isselbächer, Jacqueline Isselbächer (Handball-C-Jugend/TV Memmingen), ist an Leukämie erkrankt. Außerdem werden freiwillige Spenden für die Kunsttherapie der Kinderkrebsstation Ulm gesammelt.

  • Das Aufgebot des TSVO: Zoltan Varga, Christoph Schwarz, Tibor Somogyi (alle Tor); Alexan-der Stöhr, Andras John, Philipp Dündar, Michael Höbel, Christian Stumpf, Markus Müller, Attila Susan, Christian Schaupp, Benedikt Bartenschlager, Tim Ramsauer, Daniel Berkessel , Luca Kaulitz
  • Es fehlt wahrscheinlich: Patrick Kofler (Schulterverletzung).

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