Regionalliga
Ausfälle und Zahlenspiele beim FC Memmingen vor Hof-Heimspiel

Hopp oder top scheint es derzeit beim Regionalligisten FC Memmingen zu heißen. Denn alle bisher ausgetragenen sechs Rückrunden-Begegnungen gingen zu Null aus.

Viermal haben die Memminger gewonnen und kassierten mit Resultaten zwischen 2:0 und 4:0 kein Gegentor. Wenn sie selbst nicht getroffen haben, gingen sie aber auch gänzlich leer aus. Wenn auch mit jeweils 0:1 vom Ergebnis her gegen 1860 München II und bei Wacker Burghausen denkbar knapp. Wenn also am Samstag (14 Uhr) im Heimspiel gegen die SpVgg Bayern Hof die Serie hält, können die Gäste nach einer FCM-Führung gleich zusammenpacken.

Ganz so einfach funktioniert Fußball allerdings auch nicht und so warnt Trainer Stefan Anderl die Seinen, das abgeschlagene Schlusslicht zu unterschätzen. Schon der 3:1 Erfolg im Hinspiel war ein harter Kampf. Und die weitgereisten Gäste aus Bayerns Norden haben eigentlich nichts mehr zu verlieren, weil die meisten sie schon abgeschrieben haben.

Um noch einmal zu den Zahlenspielen zurückzukehren - in den beiden Begegnungen nach der Winterpause hat FCM-Torjäger Stefan Schimmer (18 Saisontreffer) noch nicht getroffen. Der Blick in die Statistik verrät: Gegen Hof müsste es wieder klappen, denn öfter als zwei Spiele in Folge ist der 22-jährige nie leer ausgegangen. Beim 3:0 zuletzt Rosenheim haben andere getroffen, darunter Daniel Eisenmann, der es nun auch schon auf sechs Tore in dieser Spielzeit bringt.

In der nächsten Runde muss seine angestammte Position auf der Außenbahn neu besetzt werden. Aus privaten Gründen tritt der 27-jährige sportlich kürzer, kann den Aufwand in Regional- oder Landesliga nicht mehr betreiben. Eisenmann wird ab Sommer Spielertrainer beim Stadtteilclub SV Steinheim (B-Klasse). Wenn es gelingt, gegen Hof und eine Woche später erneut zuhause gegen den dritten Aufsteiger in Serie VfR Garching zu punkten, dann brennt für die Memminger nichts mehr an.

Sorgenfrei kann schon an die Zukunft und den Einbau von Nachwuchsleuten gedacht werden. Auf der Ersatzbank versammelte Anderl zuletzt eine ganze Jungschar um sich, um den einen oder anderen schon mal Viertligaluft schnuppern zu lassen.

Vielversprechend sind die Entwicklungen beispielsweise von Lukas Rietzler und Marin Culjak, auf den der Chefanweiser große Stück hält. Beide werden aber momentan ausgebremst. Rietzler laboriert an einem Muskelfaserriss und auch A-Junior Culjak ist angeschlagen.

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