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Am Ende fehlt nur wenig: Knappe Niederlage für den ECDC Memmingen gegen Deggendorf

ECDC Memmingen Indians - Deggendorfer SC 2:3.
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  • ECDC Memmingen Indians - Deggendorfer SC 2:3.
  • Foto: Siegfried Rebhan
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Ein enges Spiel gegen den Deggendorfer SC geht am Sonntagabend mit 2:3 verloren. Die Memminger haben zahlreiche Chancen, am Ende waren sie nur knapp vom Punktgewinn entfernt. In der nächsten Woche geht es erneut gegen Angstgegner Passau.

Mit neuem Trainer und viel Elan starteten die Gäste aus Deggendorf in die Partie gegen die Indians. Schon in der vierten Minute fiel die, durchaus verdiente, Führung für den DSC, welcher die Hausherren über längere Zeit ordentlich unter Druck setzte. Die Memminger fanden bis dahin zwar nur schwer ins Spiel, konnten aber sofort antworten. Einen Schuss von Christopher Kasten fälschte Donat Peter wohl noch leicht ab und sorgte so für den etwas glücklichen Ausgleich. Dieser Treffer brachte die Rot-Weißen zurück ins Spiel und sorgte für einen offenen Schlagabtausch im ersten Drittel, in dem aber keine weiteren Treffer mehr fallen sollten. Großer Wehrmutstropfen aus Sicht der Maustädter war der verletzungsbedingte Ausfall von Kapitän Huhn, der nach einem ungeahndeten Check gegen den Kopf nicht mehr weitermachen konnte.

Im zweiten Abschnitt waren die Indians drauf und dran die erstmalige Führung zu erzielen. Mehrere Male scheiterten sie in aussichtsreicher Position. Die Gäste aus Niederbayern machten es dann besser. Andrew Schembri schlenzte einen Schuss in den Winkel, ehe Thomas Greilinger zu spät gestört wurde und auf 3:1 erhöhte.

Im letzten Drittel folgte dann das große Anrennen der Indians. Mehrere Überzahlsituationen konnten dabei aber nicht genutzt werden, so dass die Deggendorfer dem Sieg immer näher kamen. Marvin Schmid schaffte es dann zwar noch per Nachschuss und bei herausgenommenem Torhüter auf 2:3 zu verkürzen, doch die Zeit reichte nicht mehr aus. Im Endeffekt scheiterten die Indians an diesem Abend an der mangelnden Chancenverwertung, auch das nötige Quäntchen Glück in den entscheidenden Momenten fehlte. Lediglich bei einem Schlagabtausch mit den Fäusten behielt Indianer Jannik Herm die Oberhand gegen seinen Kontrahenten.

Dieser kämpferische Einsatz muss auch am kommenden Wochenende an den Tag gelegt werden. Am Freitag reisen die Indians an die Zugspitze zum SC Riessersee, zwei Tage später kommt dann der Angstgegner aus Passau erneut an den Hühnerberg.

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