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Ausflug
Abklatschen mit Robben, Ribéry und Müller

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Abklatschen mit Arjen Robben, Thomas Müller und Franck Ribéry: Was für viele Fans des FC Bayern auf ewig ein Wunsch bleibt, ist am Samstag für zwölf F-Jugendfußballer des FC Viktoria Buxheim Wirklichkeit geworden. Nach ihrer ersten Begegnung mit den großen Idolen in den Katakomben der Allianz-Arena ging es gemeinsam raus auf den Rasen, wo bereits 69000 Zuschauer auf die Begegnung Bayern gegen 1899 Hoffenheim warteten. Wie berichtet hatte Christian Bittner, Zweiter Vorsitzender und Jugendtrainer bei Viktoria, diesen München-Ausflug bei einer Aktion des Radiosenders Bayern 1 gewonnen.

In der Arena war eine «gigantische Stimmung», sagt Trainer Christian Müller über den Moment, als die Nachwuchskicker gemeinsam mit den Profis ins Stadion einliefen. Zurück in der Kabine habe man «Adrenalin pur» bei den Buben gespürt. Dabei hatte sich kurz zuvor noch «ziemlich Dramatisches» abgespielt, wie es Müllers Trainerkollege Dieter Moldenhauer formuliert: Während im Vorhinein für alle klar gewesen sei, dass die Buxheimer Buben Seite an Seite mit den Bayern-Stars einlaufen werden, sollte nun plötzlich doch das Losglück entscheiden - und das meinte es nicht gut mit den Unterallgäuern, denn es fiel für sie auf Hoffenheim. Zunächst sei die Enttäuschung groß gewesen, «da sind schon ein, zwei Tränen geflossen und wir haben erst mal Aufbauarbeit leisten müssen», sagt Müller.

Von Schweinsteiger in den Arm genommen

Glück im Unglück hatte Patrick Moldenhauer, der zusätzlich per Los zum Fahnenträger bestimmt wurde. Kein guter Job, wie er findet, weil man weit weg von den Spielern ist - egal ob nun von den Hoffenheimern oder denen seines Lieblingsvereins. Als Trost durfte er kurzfristig den FCB-Star Bastian Schweinsteiger treffen, «der sich rührend um Patrick bemüht» und ihn sogar in den Arm genommen hat, wie Papa Dieter Moldenhauer erzählt. Etwa zehn Minuten habe sich Schweinsteiger Zeit genommen und Patrick gefragt, woher er kommt und seit wann er Fußball spielt.

«Cool wars», sagt der Neunjährige, dessen Lieblingsspieler allerdings Philipp Lahm ist. Aber der Bastian, der ist auch «ganz nett», findet er. «Wir haben Fotos gemacht und er hat Autogramme für die ganze Mannschaft geschrieben.» Ein Tag wie dieser: einmalig. Da ist sich Patrick sicher.

Dieser Meinung ist auch sein Mannschaftskollege Tim Müller. «So was passiert nur einmal im Leben», sagt der noch merklich euphorisierte Siebenjährige. Eingelaufen ist er mit dem Hoffenheimer Andreas Beck. Aber dass er Thomas Müller abklatschen durfte, sei das Schönste für ihn gewesen. Der ist nämlich sein Lieblingsspieler, «weil der hat genau den gleichen Nachnamen wie ich».

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