Special Blaulicht SPECIAL

Reportage
Umfassende Reportage von Spiegel TV zum Ölfleck-Anschlag bei Markt Rettenbach

Seit dem 17.04.2011 ermitteln Beamte des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West in dem bisher beispiellosen Fall. An jenem Sonntagnachmittag war auf der Staatsstraße 2013 zwischen Markt Rettenbach und Ottobeuren ein damals 37-jähriger Motorradfahrer auf eine Ölspur geraten und hatte hierdurch die Kontrolle über sein Kraftrad verloren.

Im weiteren Verlauf prallte der Mann gegen einen entgegenkommenden Pkw, der von einer damals 60-jährigen Frau gesteuert wurde. Bei dem Unfall erlitt der Mann so schwere Verletzungen, dass er trotz der Bemühungen von Ersthelfern und des alarmierten Rettungsdienstes verstarb. Der Familienvater hinterließ eine Frau und zwei Kinder.

Bereits im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der unfallursächliche Ölfleck mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht fahrlässig verursacht worden ist, sondern durch eine vorsätzliche Aufbringung entstanden sein dürfte. Noch am Sonntagabend und am folgenden Montagvormittag wurden in der Region unter anderem mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers insgesamt 10 Ölflecken, davon drei im Bereich der Unfallstelle, auf verschiedenen Straßen aufgefunden.

Aufgrund der Sachlage wurde der Unfall seitens der Staatsanwaltschaft Memmingen als vorsätzliches Tötungsdelikt eingestuft. Der Fall wird zudem zwischenzeitlich als Bestandteil einer Serie gesehen, die sich über große Teile von Bayern und Baden-Württemberg erstreckt

Umfassende Falldarstellung im Rahmen einer Reportage

Der tödliche Vorfall, die damit zusammenhängenden Ermittlungen und ein Blick hinter die Kulissen der Ermittlungsgruppe sind Gegenstand einer 17-minütigen Reportage von Spiegel TV die am Sonntag 29.09.2013 ab 22:30 Uhr auf RTL ausgesendet wird (vorbehaltlich kurzfristiger Progammänderungen aufgrund aktueller Ereignisse). Eine Sendungswiederholung findet am 30.09.2013 um 19:05 Uhr auf N-TV statt.

Die einwöchigen Dreharbeiten fanden unter anderem mit Unterstützung des Bayerischen Landeskriminalamts, der beim PP München angesiedelten OFA der Bayerischen Polizei (Profiler), den Polizeipräsidien Oberbayerns und Schwaben Süd/West sowie der Württembergischen Polizei statt. Ziel dieses ungewöhnlich offenen Schrittes in die Öffentlichkeit ist die Erlangung neuer Hinweise auf den bisher unbekannten Täter, die zur Klärung des Falles unabdingbar sind.

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West bittet Medienvertreter um Unterstützung dieser Maßnahme im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung durch eine entsprechende Terminbekanntgabe der Reportage.

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