Alljährliches Sicherheitsgespräch
Memminger leben "in einer der sichersten Regionen Deutschlands"

PVP Guido Limmer und OB Manfred Schilder beim alljährlichen Sicherheitsgespräch.
  • PVP Guido Limmer und OB Manfred Schilder beim alljährlichen Sicherheitsgespräch.
  • Foto: Pressestelle Stadt Memmingen
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Zu einer positiven Gesamtbilanz kamen die Vertreter des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West und der Stadt Memmingen am 07. Mai 2020 beim alljährlichen Sicherheitsgespräch im Rathaus der Stadt Memmingen.

Oberbürgermeister Manfred Schilder und Polizeivizepräsident Guido Limmer analysierten zusammen mit den Abteilungsleitern der städtischen Verwaltung sowie den Vertretern der örtlichen Polizeidienststellen die regionale Sicherheitslage und beleuchteten hier insbesondere die Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls, die örtliche Verkehrssicherheit sowie das Phänomen des sogenannten Callcenter-Betrugs.

Zwar stieg die Zahl der Straftaten im Bereich Memmingen im Vergleich zum Vorjahr leicht an, jedoch konnte Limmer dem eine Steigerung der Aufklärungsquote um mehr als drei Prozent entgegensetzen. Diese liegt hierbei mit über 69 Prozent deutlich über dem gesamtbayerischen Niveau. „Die Bürgerinnen und Bürger leben in Memmingen in einer der sichersten Regionen Deutschlands“, so Limmer.

Gerade im Bereich der Wohnungseinbruchskriminalität war ein deutlicher Rückgang um neun Prozent zu verzeichnen. Eine Zunahme war hingegen bei der Eigentumskriminalität, insbesondere durch betrügerische Anrufe durch falsche Polizeibeamte oder in Bezug auf falsche Gewinnversprechen, festzustellen. Bei über 2.500 registrierten Taten im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West im vergangenen Jahr gelang es den Tätern erfreulicherweise in nicht mal einem Prozent, einen finanziellen Schaden zu erzielen. „Die sehr gute Präventionsarbeit in diesem Bereich zeigt deutlich ihre Früchte“, resümierte Limmer.

Auch im Verkehrsbereich machte sich ein positiver Trend bemerkbar. Neben der Zahl der im Straßenverkehr verletzten Personen sank auch die Zahl der Verkehrstoten im Stadtbereich Memmingen auf nunmehr einen. Als Hauptunfallursachen nannten die Vertreter der Polizei zu hohe Geschwindigkeit, mangelnden Sicherheitsabstand sowie fehlende Aufmerksamkeit aufgrund Ablenkung u.a. durch die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer.

Besorgniserregend in diesem Zusammenhang ist die Beteiligung der sogenannten „ungeschützten“ Verkehrsteilnehmer. Vor allem der Anteil der unfallbeteiligten Pedelec-Fahrer verdoppelte sich nahezu im Vergleich zum Vorjahr. In diesem Zusammenhang lobte Oberbürgermeister Schilder die Aktion „Geisterradler“, die bereits im Vorjahr ein Erfolg war und stellte weiterhin zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit der Polizei in Aussicht.

Abschließend bedankte sich Schilder für die stets gute Zusammenarbeit mit der Polizei und lobte in diesem Zuge das besonnene Einschreiten bei der Überwachung der Allgemeinverfügungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. „Trotz der anstehenden Lockerungen ist die Gefahr des Virus noch nicht vorbei. Vor uns liegt noch ein langer Weg, den wir gemeinsam im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gehen werden“.

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