Polizeieinsatz
Großkontrolle in Memmingen

Die Polizei hat eine Großkontrolle in Memmingen durchgeführt (Symbolbild).
  • Die Polizei hat eine Großkontrolle in Memmingen durchgeführt (Symbolbild).
  • Foto: David Yeow
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

In der Nacht von Freitag auf Samstag haben Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Memmingen, Autobahnpolizei Memmingen und Günzburg, Verkehrspolizei Kempten, sowie Kräfte der Bereitschaftspolizei Köngisbrunn rund drei Stunden lang im gesamten Stadtgebiet Memmingen die Einhaltung der derzeit bestehenden Infektionsschutzrichtlinien überwacht. Außerdem kontrollierten sie viele Tuning-Fahrzeuge: Sie überprüften unter anderem Fahrwerk, Auspuffanlage und Felgen.  

Verstöße in der Tuning-Szene, rechts überholt und Drogenfahrt

Die Polizei stellte bei drei Fahrzeugen Verstöße fest. Die Fahrer haben nun keine Betriebserlaubnis mehr und müssen mit einem Bußgeld und einem Punkt im Verkehrsregister rechnen. 

Unter den Fällen befand sich im Memminger Norden ein Fahrzeug, bei dem ordnungswidrige Xenon-Scheinwerfer eingebaut waren. Diese Scheinwerfer blendeten den Gegenverkehr massiv. Der Fahrer musste die Scheinwerfer wieder umbauen, bevor er weiterfahren durfte. 

Ein weiterer Fahrer hatte seine Rücklichter zwar ordnungsgemäß eingebaut, sie aber nachträglich widerrechtlich mit einer dunklen Folie überzogen. Auch er durfte erst nach dem Rückbau der Folierung weiterfahren.

Außerdem stellte die Polizei ein Auto beim verbotswidrigen Rechts-Überholen auf der Autobahn um Memmingen fest. Den Fahrer muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. 

Bei einem weiteren Autofahrer stellten die Beamten drogentypische Auffälligkeiten fest. Ein durchgeführter Drogentest war positiv. Eine Blutentnahme musste deshalb durchgeführt werden. Dem Mann droht neben einem empfindlichen Bußgeld auch ein Fahrverbot, sollte das Blutergebnis einen Drogenkonsum bestätigen, heißt es bei der Polizei. 

Lärmproblematik im Memminger Tunnel 

Viele Anwohner hatten sich bereits in der Vergangenheit bei der Polizei über die Fahrzeugführer beschwert, die ihre Motoren bei Durchfahren insbesondere von Memminger Tunnels laut aufheulen ließen und ein Knallen ihrer Auspuffanlagen provozierten. 

In Zuge der Kontrollen beanstandete die Polizei insgesamt fünf Fahrzeuge mit übermäßigen Lärmentwicklung im Bereich des Eberttunnels. Ein Fahrer wurde dabei sogar zweimal von der Polizei beanstandet: Er hat einschließlich Gebühren und Auslagen nun einen Gesamtbetrag von rund 240 Euro zu entrichten. 

Insgesamt zeigten sich die kontrollierten Fahrzeugführer einsichtig und kooperativ, so die Polizei. Auch in Sachen Corona-Regeln haben sich die meisten Personen an die Vorgaben gehalten.

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