Kontrolle
Drogenfund und Fahndungserfolge am Memminger Bahnhof

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  • Foto: Patrick Pleul (dpa)
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Bereits am Samstagabend führten Schleierfahnder der Grenzpolizei Lindau Kontrollen am Bahnhof Memmingen durch. Dabei konnten mehrere Straftaten sowie mehrere Treffer im aktuellen Fahndungsbestand festgestellt werden.

Zuerst wurde ein 28-jähriger Mann aus Eritrea einer Kontrolle unterzogen. Dabei konnte festgestellt werden, dass der 28-Jährige nicht im Besitz eines erforderlichen Reisepasses war und er sich in Memmingen überhaupt nicht hätte aufhalten dürfen. Durch die Zentrale Ausländerbehörde von Schwaben war ihm die Auflage erteilt worden, sich nur im Landkreis Augsburg aufzuhalten. Nach der Sachbearbeitung musste der 28-jährige Eritreer seine Heimreise nach Augsburg antreten.

Ein 34-Jähriger weckte ebenfalls das Interesse der Fahnder. Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass gegen den Mann ein Haftbefehl, sowie eine Aufenthaltsermittlung bestanden. Der Vollzug des Haftbefehls konnte abgewendet werden, indem der 34-jährige einen mittleren dreistelligen Betrag vor Ort bezahlte. Nach Abschluss der Sachbearbeitung konnte der Mann seine Reise fortsetzten.

Gegen 20 Uhr wurde dann von den Fahndern eine Personengruppe mit drei Männer im Alter von 21, 30 und 40 Jahren am Bahnhof angetroffen und kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle konnte festgestellt werden, dass die drei Männer eine größere Menge an verschiedenen Betäubungsmittel mitführten. Weiterhin konnten Bargeldbeträge im unteren vierstelligen Bereich aufgefunden werden. Noch an der Kontrollörtlichkeit wurde den drei Personen die vorläufige Festnahme erklärt. Das mitgeführte Betäubungsmittel, 170g Kokain, 34 g Marihuana, 13 g Amfetamin, sowie das mitgeführte Bargeld wurden sichergestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Memmingen wurden die drei Männer am Sonntag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher gegen zwei der Männer einen Untersuchungshaftbefehl erließ. Gegen den 3. Mann lagen bereits zwei Sicherungshaftbefehle vor. Die drei Personen wurden daraufhin in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

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