Mehrere Millionen Euro Schaden
Beamten gelingt "Schlag gegen professionelle Betrüger-Bande"

Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren Millionen Euro (Symbolbild).
  • Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren Millionen Euro (Symbolbild).
  • Foto: Matthias Becker
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Die Polizei konnte mehrere Personen festnehmen, die in einem großen internationalen Betrugsfall involviert waren. Dafür arbeiteten die Staatsanwaltschaft Memmingen, die Kriminalpolizei Neu-Ulm, belgische und französische Justiz- und Polizeibehörden zusammen. 

Lieferungen abgefangen

Wie die Polizei mitteilt, richtete sich die Betrugsmaschen gegen mehrere Firmen im In- und Ausland. Die Betrüger nahmen per Mail Kontakt zu den Firmen auf und gaben sich als tatsächlich existierende Großkunden aus. Die Kriminellen leiteten mehrere Lieferungen teils im Ausland um und fingen sie ab. Dabei handelte es sich um hochwertige Elektronikartikel und Zubehör im Wert von mehreren hunderttausend Euro. 

Eigene Logistik 

Außerdem hatten die Täter eine entsprechende Logistik, über die sie die ergaunerten Waren zeitnah an Abnehmer verkaufen konnten. Laut Polizei konnte durch den Einsatz umfangreicher verdeckter Maßnahmen eine gemeinsame europaweite Operation gestartet werden. Diese führte zur Festnahme mehrerer Täter in Belgien und Frankreich. Das Bayerische Landeskriminalamt unterstützte die Beamten. 

Mehrere Millionen Euro Schaden

Der Gesamtschaden der Betrugsmasche beträgt mehrere Millionen Euro. Laut den derzeitigen Ermittlungen erhärten die sichergestellten Beweise den Verdacht, dass sich die maßgeblichen Organisatoren der Betrüger-Bande in Westafrika befinden könnten. Zurzeit laufen unter Einbindung von INTERPOL weitere Ermittlungen hinsichtlich des Betrugsnetzwerks. 

Internationale Zusammenarbeit

Eine "schnelle und zielorientierte Zusammenarbeit (...), die nicht an Ländergrenzen endete", waren Voraussetzung für diesen Ermittlungserfolg. Die Polizei spricht in von einem "Schlag gegen (eine) professionelle Betrüger-Bande."

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