"Jede Impfung zählt und ist kostbar"
Zu wenig Nachfrage: Memmingen beendet Corona-Sonderimpfaktion mit AstraZeneca

Sonderimpfaktion in Memmingen: Wegen zu wenig Nachfrage vorzeitig beendet.
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  • Sonderimpfaktion in Memmingen: Wegen zu wenig Nachfrage vorzeitig beendet.
  • Foto: Alexandra Wehr/ Pressestelle Stadt Memmingen
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180 Personen haben ein unkompliziertes Impfangebot bei der Sonderaktion im Impfzentrum Memmingen an diesem Wochenende in Anspruch genommen. Die Menschen konnten rund um die Uhr ohne Termin ins Impfzentrum kommen und erhielten eine Erstimpfung mit AstraZeneca. "Jede Impfung zählt und ist kostbar", bewertet Oberbürgermeister Manfred Schilder die Aktion rückblickend.

Zu wenig Interesse an der Sonderimpfaktion

"Natürlich bedaure ich, dass unser Angebot nicht von mehr Menschen angenommen wurde. Aber die Sonderaktion war wichtig, wir haben ein praktisches und unkompliziertes Impfangebot rund um die Uhr gemacht." 1800 Impfdosen von AstraZeneca standen zur Verfügung. Aufgrund der geringen Nachfrage wurde die Aktion am Samstagabend um 23 Uhr vorzeitig beendet.

Impfung nachts um 3

Rund 100 Personen kamen am Freitagabend ins Impfzentrum, um sich impfen zu lassen. In der Nacht zum Samstag kamen einzelne Menschen, beispielsweise erschien ein Mann gegen 3 Uhr nachts direkt nach seiner Arbeit und nutzte die für ihn praktische Zeit zur Impfung. Alle Geimpften haben einen Termin für ihre Zweitimpfung Mitte September erhalten.

Besuch am frühen Samstagmorgen: Oberbürgermeister Manfred Schilder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek dankten den Beschäftigten des Impfzentrums Memmingen. Foto (v.l.): Christine Friedrich, Monika Barth, Staatsminister Klaus Holetschek, OB Manfred Schilder und Bruno Ollech, stv. Bezirksgeschäftsführer des Malteser Hilfsdiensts.
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Gesundheitsminister Holetschek hat das Impfteam besucht

Vor Schichtwechsel der Impfteams um kurz vor sieben Uhr besuchten Oberbürgermeister Manfred Schilder und Klaus Holetschek MdL, Bayerischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege, die Sonderaktion, brachten Obst und Brezen für die Mitarbeitenden und dankten ihnen für das große Engagement zugunsten der Impfwilligen. "Ich danke Ihnen, dass Sie rund um die Uhr im Einsatz sind und alles dafür tun, um Menschen eine Impfung zu ermöglichen", würdigte der Oberbürgermeister das Engagement der Impfteams. Der OB und Staatsminister Klaus Holetschek nahmen sich Zeit, um mit den Beschäftigten des Impfzentrums ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es auch um die Zukunft der Impfzentren, deren Betrieb aktuell bis Ende September geregelt ist. "Wir werden die Impfzentren weiterentwickeln. In welche Richtung es konkret geht, diskutieren wir bei der Konferenz der Gesundheitsminister. Klar ist, dass wir in Zukunft mehr auf mobile Teams setzen werden", erläuterte Gesundheitsminister Holetschek.

Reibungsloser Ablauf der Sonderimpfaktion

Die Sonder-Impfaktion, die parallel zum Regelbetrieb im Impfzentrum organisiert worden war, lief reibungslos ab. "Wir haben mit dieser besonderen Aktion nichts unversucht gelassen, möglichst vielen ein Impfangebot machen zu können", betont Bruno Ollech, stv. Bezirksgeschäftsführer des Malteser Hilfsdiensts. Die Malteser betreiben das Memminger Impfzentrum. Nach dem vorzeitigen Ende der Aktion am Samstagabend kamen nachts noch zwei Impfwillige, die dann am Sonntagmorgen geimpft werden konnten.

Der verbleibende Impfstoff ist mehrere Monate haltbar und wird weiter in Aktionen angeboten werden.

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Besuch am frühen Samstagmorgen: Oberbürgermeister Manfred Schilder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek dankten den Beschäftigten des Impfzentrums Memmingen. Foto (v.l.): Christine Friedrich, Monika Barth, Staatsminister Klaus Holetschek, OB Manfred Schilder und Bruno Ollech, stv. Bezirksgeschäftsführer des Malteser Hilfsdiensts.

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