Erinnerungen
Vor 70 Jahren: Postkarte war die ganze Weihnachtshoffnung der Ottobeurer Familie Schmid

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Vor 70 Jahren kommt zu Weihnachten Post aus dem Ural. Die Ottobeurer Familie Schmid hofft, dass der Ehemann und Vater bald aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrt. Doch daraus wird nichts

Wenn Christen in aller Welt ab heute Abend die Geburt Jesu feiern, so ist das auch ein Fest der Hoffnung. Hoffnung auf eine Welt, die – angesichts von Schreckensmeldungen etwa vom Berliner Weihnachtsmarkt oder aus Aleppo – sich zum Besseren wenden möge.

Vor 70 Jahren war eine schlichte, ockerfarbene Postkarte die ganze Weihnachtshoffnung der Ottobeurer Familie Schmid. Der Ehemann und Vater hatte geschrieben, aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Ehefrau Resi Schmid, der damals siebenjährige Sohn Hermann und die Mutter des Soldaten erwarteten, dass er bald wieder daheim sein wird.

Doch er kam erst drei Jahre später. 'Abgemagert, grau und vorzeitig gealtert', erinnert sich der heute 77-jährige Sohn. Harte Zeiten seien es damals gewesen. Schmid stört sich deshalb auch an der kontroversen Flüchtlingsdebatte. Und sagt: 'Liebe Leute, denkt doch mal daran, wie es früher war. Auch damals waren schließlich viele Menschen verschollen, gefangen, auf der Flucht.'

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe unserer Zeitung vom 24.12.2016.

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